Fußball : VfB 03 verkauft sich gut im Test beim Favoriten WSV

Erst in der Nachspielzeit kassieren die Hildener Fußballer das 0:2. Marvin Oberhoff pariert sogar einen Strafstoß.

Oberligist VfB 03 Hilden zeigte im Testspiel beim höherklassigen Wuppertaler SV eine gute Leistung. Letztlich setzte sich der Regionalligst auf eigener Anlage mit 2:0 (1:0) durch.Trotz einer Niederlage, die sich in Grenzen hielt, war Marc Bach allerdings nicht rundum zufrieden. „Das Gegentor mit dem Schlusspfiff hat mich schon noch gestört“, bekannte der VfB-Trainer. Denn erst in der Nachspielzeit taf Toni Angelov aus kurzer Distanz zum 2:0.

Eine Viertelstunde brauchten die Hildener, um in die Partie zu finden. „Wir waren etwas ängstlich und zurückhaltend“, stellte Bach fest. In dieser Phase gingen die Wuppertaler auch in Führung. Nach einem missglückten Abwehrversuch des VfB 03 traf Daniel Grebe im Nachsetzen zum 1:0 (11.). Danach aber bekamen die Gäste den Kontrahenten defensiv immer besser in den Griff. Erwin Mombasa prüfte erstmals WSV-Keeper Joshua Mroß (15.). Dann vermochten Alexandris Zissis und Jannik Löbe gute Konterchancen der Hildener nicht zu nutzen. Zur Pause stellte Marc Bach dennoch fest: „Das Ergebnis ist o.k.“

In der zweiten Halbzeit wechselte der VfB-Trainer kräftig durch. Lediglich Erwin Mombasa und Justin Härtel – der Innenverteidiger spielte letztlich als einziger durch – blieben auf dem Feld. Für Bastian Sube stand nun Marvin Oberhoff zwischen den Pfosten. Und der junge VfB-Keeper bekam schnell Gelegenheit sich auszuzeichnen. Denn nach einem Foul an Sascha Schünemann entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Den Elfmeter von Gaetano Manno parierte Oberhoff und hielt den Ball sogar fest in seinen Händen (55.). Die Aktion wirkte wie ein Wecksignal für seine Mannschaftskameraden, die nach einer verschlafenen Anfangsphase nun wieder entschlossener zur Tat schritten. Die erste richtig gute Möglichkeit erabeiteten sie sich aber erst in der Schlussphase, als Pascal Weber an Sebastian Wickel, der nun das WSV-Tor hütete, scheiterte. Nach einer guten Kombination von Justin Härtel und Patrick Percoco über rechts köpfte Weber den Ball über den Kasten. Auf der anderen Seite trafen die Wuppertaler, als die VfB-Abwehr nicht konsequent klärte, noch ein zweites Mal.

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„Trotz der schweren Beine und des müden Kopfes hat die Mannschaft gut dagegen gehalten“, bilanzierte Marc Bach. Zumal die Wuppertaler schon viel weiter in der Vorbereitung sind, da die Regionalliga bereits in zwei Wochen in die Meisterschaft startet. Für die Hildener steht das erste Punktspiel dagegen erst am 5. August im Niederrheinpokal an. „Nach der intensiven Konditionsarbeit waren wir nicht so spritzig, aber auf das Spiel konnten wir keine Rücksicht nehmen“, erklärte Bach.

Nach dem WSV-Test genossen die Hildener zwei freie Tage, ehe ab Dienstag das Augenmerk verstärkt auf taktischen und spielerischen Elementen liegt. Dann geht es für die VfB-Fußballer im Kampf um die Stammplätze in die nächste Runde. Die Konkurrenz ist groß, denn Marc Bach lobt auch den Auftritt junger Spieler wie Kai Stanzick, Tim Tiefenthal oder Robin Müller.