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Hildener Julian Hanses kämpft in Monza mit der Technik

Porsche Carrera Cup Deutschland : Hildener Julian Hanses kämpft in Monza mit der Technik

Technische Probleme machen dem 23-jährigen Rennfahrer auf dem Kurs im italienischen Monza unerwartet einen Strich durch die Rechnung.

Nach dem starken Auftritt auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg reiste Julian Hanses mit seinem Team HRT Performance frohgemut nach Monza. Doch am vierten Wochenende im Porsche Carrera Cup Deutschland folgte prompt ein Rückschlag. Im ersten Rennen in Italien kam der Hildener nicht unter die Top-Ten.

„Nach unserem Rennen auf dem Red Bull Ring war ich sehr zuversichtlich. Das Auto hatte sich dort sehr gut angefühlt und ich war mir sicher, dass wir in Monza den Angriff aufs Podium schaffen können“, erklärte der 23-Jährige. Doch schon im ersten Training kämpfte er mit technischen Problemen und schaffte es nicht, die gemeinsam mit seinem Team zu beheben. Deshalb reichte es in der Startaufstellung nur zu Position 16 – zu wenig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenigstens holte der Porsche-Pilot noch zwei Plätze auf und kam am Ende auf Rang 14.

Vor dem zweiten Rennen fand das Team HRT Performance die Lösung der Probleme – und fortan lief es besser. Auf der Strecke des Autodrome Nazionale Monza gab Julian Hanses noch einmal alles, pflügte sich durchs Feld und landete schließlich auf dem neunten Platz. Der Sprung unter die Top-Ten konnte den Hildener jedoch nicht zufriedenstellen, hatte er doch in Monza endlich mal aufs Podium fahren wollen.

  • In Spa-Francorchamps fuhr Julian Hanses der
    Motorsport : Porsche Carrera Cup: Hildener Julian Hanses fährt auf dem Red Bull Ring
  • Julian Hanses (D) hält seine Verfolger
    Motorsport : Porsche Carrera Cup: Julian Hanses fährt couragiert auf Platz vier
  • Julian Köster (r.) mit Geschäftsführer Björn
    Dormagen in der 2. Handball-Bundesliga : Ein Wiedersehen mit Julian Köster

„Das einzig Gute an diesem Wochenende war, dass wir unser Auto noch besser kennengelernt haben. In der kommenden Woche haben wir einen Test in Zandvoort und bereiten uns dort auf den nächsten Lauf vor“, berichtet Hanses. In den Niederlanden will er vom 9. bis 11. Juli wieder angreifen. „Irgendwann muss in dieser Saison der Knoten platzen“, sagt er und bleibt optimistisch. Die Rennstrecke in Zandvoort liegt direkt an der Nordseeküste und ist dem Hildener gut bekannt.