Volleyball: HAT verschenkt in Langenfeld den Sieg

Volleyball : HAT verschenkt in Langenfeld den Sieg

Die Hildener Volleyballer sind im zweiten Satz einen Moment lang unaufmerksam und geben die Führung aus der Hand. Und auch im vierten Satz lässt die Mannschaft von Martin Leppich die notwendige Konzentration vermissen.

SG Langenfeld – Hildener AT 3:2 (15:25, 26:24, 19:25, 25:20, 15:10). Mit dem Punktgewinn im Verbandsliga-Derby verteidigten die HAT-Volleyballer vor der Weihnachtspause den vierten Platz. Allerdings trauerte Martin Leppich einem vergebenen Sieg hinterher. "Es ist mehr drin", haderte der Hildener Trainer vor allem mit dem zweiten Satz, den seine Mannschaft trotz einer Führung auf der Zielgeraden noch abgab, und mit der obligatorischen Schwäche im vierten Satz.

Die Hildener erwischten einen guten Start, auch wenn sie zunächst mit 3:6 zurücklagen. Danach aber spielte die HAT trotz des Ausfalls von Volker Hütz souverän auf und setzte sich mit 25:15 klar durch.

Im zweiten Abschnitt führte die Mannschaft von Martin Leppich bereits mit 23:21 – und leistete sich dann einen unerklärlichen Aussetzer. "Dummerweise haben wir einen Moment nicht aufgepasst", klagte der HAT-Coach. Denn die Langenfelder glichen nicht nur zum 23:23 aus, sondern hatten mit 26:24 auch das bessere Ende für sich.

Besser lief es wieder im dritten Satz, den die Gäste mit 25:19 sicher gewannen und damit schon einen Punkt in der Tasche hatten. Und dieses gute Gefühl ließ zum wiederholten Mal den Schlendrian im Hildener Spiel einkehren. Das Ergebnis: Der vierte Satz ging mit 20:25 verloren. "Offenbar ist die Bedeutung des vierten Satzes nicht allen klar", erklärte Leppich. Sechsmal in dieser Saison gab seine Mannschaft bereits diesen Abschnitt ab – und verschenkte so viele Punkte. "Man muss auch mal im vierten Satz brennen", betont Leppich. Das taten nur die Langenfelder, die sich durch den Gewinn des Durchgangs auch die Siegchance erarbeiteten. Den Erfolg der SGL nannte Leppich daher auch verdient. Zumal die Gastgeber nun auf den 42-Jährigen Mark Nahrstedt bauen konnten. Der Zwei-Meter-Mann warf seine Regionalliga-Erfahrung in die Waagschale und avancierte damit zum Matchwinner. Martin Leppich hingegen will mit seiner Mannschaft in den nächsten Wochen an der Einstellung arbeiten. Denn zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Hildener am 11. Januar den TuS Lintorf. Ein Sieg über das Schlusslicht ist Pflicht und bringt den HAT-Volleyballern auf jeden Fall Rang vier ein, da Bayer Wuppertal II spielfrei hat.

HAT: Hüllenkremer, Schoben, Ruda, Bosmann, Schwenkel, Krüger, Baum, Hoff, Ziem.

(RP)