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Handball-Verbandsliga: Mettmann-Sport sucht noch eine Torfrau

Handball : ME-Sport sucht noch eine Torfrau

Der Platz zwischen den Pfosten ist die größte Baustelle für die Mettmanner Handballerinnen. Am Samstag starten sie beim Neusser HV in die Verbandsliga-Saison.

Neusser HV – Mettmann-Sport (Frauen). Im modernen Handball kommt der Torwartposition immer mehr Bedeutung zu. Für die Handballerinnen von ME-Sport ist dies aktuell die größte Baustelle. Die Mannschaft von Kim Spiecker wird ohne gelernte Torhüterin in die Saison gehen, was der erfahrenen Linkshänderin auch etwas auf die Stimmung drückt: „Wir suchen händeringend und würden uns natürlich freuen, auf dieser wichtigen Position Verstärkung zu bekommen“, sagt sie.

Der Verlauf der Vorbereitung stimmt Spiecker dafür umso optimistischer. Sie stellt ihrer Mannschaft für die letzten Monate ein sehr gutes Zeugnis aus: „Die Mädels haben toll mitgezogen, waren in den einzelnen Trainingseinheiten sehr fokussiert und konzentriert.“ Natürlich haben auch Urlaubsplanungen die personelle Beteiligung in manchen Phasen verkleinert, dies sei aber „Klagen auf hohem Niveau“, meint die engagierte Trainerin.

Neu im Team ist Jule Lucko. Die Linksaußen und Rückraummitte- Spielerin fand den Weg aus dem Handballverband Westfalen in die Kreisstadt. Zudem will Spiecker vermehrt A-Jugendspielerinnen an die erste Mannschaft und das Niveau in der Verbandsliga heranführen.

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Bis auf kleine Verletzungen blieben die Mettmannerinnen bisher von Ausfällen verschont. Auch zum Start in die neue Saison ist die Mannschaft von Spiecker komplett. Eine genaue Prognose für die kommende Spielzeit kann die Trainerin noch nicht abgeben. „Mir sind die anderen Mannschaften und deren Entwicklung aktuell zu unbekannt. Für uns würde ich mich über einen Platz im Mittelfeld am Ende freuen.“

Auch der Neusser HV, bei dem die Mettmannerinnen am Samstag (15 Uhr, Halle Jahnstraße) in die neue Saison starten, ist weitgehend unbekannt, weshalb die Gäste sich besonders auf die eigenen Stärken besinnen wollen. Die erfolgreichen Zeiten in höheren Ligen und eine überregional bekannte und ebenso starke Jugendarbeit gehört in Neuss der Vergangenheit an. Die Gastgeber wollen sich in der Verbandsliga behaupten, dürfen von den Mettmannerinnen aber keinesfalls unterschätzt werden.