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Handball-Verbandsliga: Mettmann-Sport holt wichtigen Sieg in Heißen

Handball : Mettmann-Sport holt wichtigen Sieg in Heißen

In der Verbandsliga-Partie gegen Spitzenreiter HSG Radevormwald/Herbeck hängen an diesem Samstag die Trauben jedoch wesentlich höher.

SV Heißen – Mettmann-Sport (Frauen) 19:26 (9:14). „Endlich wieder ein Siegerselfie“, strahlte Lena Tiedermann nach dem Abpfiff. Wie bereits im Hinspiel behielten die Handballerinnen von ME-Sport gegen den SV Heißen mit einer überzeugenden Leistung die Oberhand. Die Gäste fuhren im Verbandsliga-Nachholspiel in Mülheim an der Ruhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Bereits nach vier Minuten lagen die Mettmannerinnen, die ohne Spielertrainerin Kim Spiecker angetreten waren, 3:0 in Führung und bauten diese durch Lena Maurer auf 9:3 (18.) aus. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Svenja Trunk per Siebenmeter sogar die Möglichkeit, den Mettmanner Vorsprung auf auf 15:8 zu erhöhen. Sie scheiterte jedoch an der Heißener Torhüterin, die wiederum den direkten Gegenangriff einleitete, mit dem der SVH den Rückstand zur Pause auf 9:14 verkürzte.

Die Mettmannerinnen ließen sich von diesem kleinen Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und waren nach 45 Minuten auf 21:13 enteilt. Auch die anschließende Schwächephase und vier Tore der Gastgeberinnen in Serie brachten ME-Sport nicht mehr von der Siegerstraße ab. „Auch die Schwächephasen haben wir mannschaftlich gut überstanden. Es war insgesamt eine tolle Leistung, zu der alle Spielerinnen ihren Teil beigetragen haben“, sagte Tiedermann, die selbst fünf Tore zum Auswärtssieg beisteuerte.

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ME-Sport: Strohmeyer – Schulze (1), Bärz (5), Trunk (1), Schamuhn (1), Hermann, Buchholz (1), Maurer (4), Jeroschewski (2), Heffels (6/1), Tiedermann (5/2), Lemberg, Hellerbach, Thesing.

Mettmann-Sport – HSG Radevormwald/Herbeck (Frauen). Trotz des überzeugenden Auftritts im Nachholspiel bedarf es am Samstag (19.30 Uhr, Herrenhaus) einer Leistungssteigerung, will ME-Sport auch gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter als Sieger die Halle verlassen. Für die Mettmannerinnen ist das Heimspiel zugleich eine Saisonpremiere. Da die Mannschaftsverantwortlichen wegen Personalmangels das Hinspiel absagten und auf einen Nachholtermin verzichteten, trifft ME-Sport nun zum ersten Mal in dieser Saison auf die HSG Radevormwald/Herbeck.

Auch im Heimspiel rechnet sich Kim Spiecker gegen die Gäste wenig aus. „Die Raderinnen sind sehr stark, spielen seit drei Jahren in Folge um den Aufstieg in die Oberliga mit und stehen auch aktuell verdient an der Tabellenspitze“, betont die Spielertrainerin. Der Spitzenreiter musste in dieser Saison erst eine Niederlage hinnehmen und stellt mit bisher 287 Gegentoren die stärkste Defensive der Liga. Diese Abwehr zu überwinden, ist wohl die größte Herausforderung für die Mettmannerinnen, da ihr eigener Angriff oft zu wenig Torgefahr ausstrahlt.