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Handball: Handball: Unitas startet in die Oberliga

Handball : Handball: Unitas startet in die Oberliga

Die Haaner treten heute zum Meisterschaftsauftakt ausgerechnet beim Erzrivalen und Favoriten SG Langenfeld an.

Langenfeld - Unitas Haan. Es ist so weit: Aufsteiger Unitas absolviert heute (17.30 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) die erste Begegnung in der Handball-Oberliga. Und die Partie hat einen besonderen Reiz, denn in der Vergangenheit lieferten sich die Kontrahenten immer wieder reizvolle Lokalduelle. Daher rechnet Jörg Müller mit einer gut gefüllten Tribüne. "Es kommen sicher auch einige Haaner Fans", hofft der Unitas-Trainer zudem auf Unterstützung aus dem eigenen Lager. "Natürlich sind wir alle etwas aufgeregt, das ist aber ganz normal und auch gut", sagt der 37-Jährige und macht aus der wachsenden Anspannung keinen Hehl.

Mit dem Anpfiff dürfte sich die Nervosität der Gäste jedoch schnell legen. Das liegt auch an der klaren Ausgangssituation. "Die Langenfelder wollen in die Dritte Liga aufsteigen, das haben sie deutlich erklärt. Deshalb sind wir eindeutig in der Außenseiterrolle", erklärt Jörg Müller. Eine Konstellation, die den Haanern zum Auftakt in der neuen Umgebung jedoch entgegenkommt. "Für uns ist das eine sehr komfortable Situation", stellt der Coach fest. Zugleich stellt Müller aber das eigene Licht nicht unter den Scheffel. "Wir rechnen uns durchaus Chancen aus. Die Jungs haben gut trainiert und sich in der Vorbereitung mit Siegen über gute Mannschaften Selbstvertrauen geholt", unterstreicht er.

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Die Haaner gehen das auf dem Papier ungleiche Duell also selbstbewusst an. Trotz der personellen Lage, die aktuell keineswegs optimal ist. Denn mit Moritz Blau, dem eine hartnäckige Fußverletzung zu schaffen macht, fehlt ein wichtiger Akteur im Rückraum. Dazu fällt weiterhin Michael Frorath aus - der Torhüter laboriert an einem Riss des Syndesmosebands im Sprunggelenk. Sebastian Goeken aus der zweiten Mannschaft, der zwischenzeitlich als Ersatz einsprang, ist ebenfalls angeschlagen. Deshalb rückt aus der dritten Mannschaft der 20-jährige Lars Görke in den Kader. Die Last der Verantwortung zwischen den Pfosten liegt daher auf den Schultern von Stefan Graedtke. Allerdings fehlte der regionalliga-erfahrene Keeper zuletzt bei einigen Übungseinheiten - am Montag erlebte er Vaterfreuden, seine Frau brachte die dritte Tochter zur Welt. "Stefan ist aber erfahren genug, er wird das schon meistern", betont Müller und übt sich in Gelassenheit. Seine Mannschaft soll dagegen vor allem im Angriff Geduld zeigen. " "Wir müssen unsere Fehlerquote niedrig halten, damit wir die Langenfelder nicht zu Gegenstößen einladen", weiß er umdie um die Deckung und die Konterstärke der Gastgeber.

(RP)