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Handball-Oberliga: Mettmann-Sport spielt in eigener Halle schwach

Handball : Mettmann-Sport spielt in eigener Halle schwach

Die Mettmanner verloren jetzt im Herrenhaus auch gegen den TV Lobberich. Nach dem Schlusspfiff fehlten Trainer Andre Loschinski die Worte angesichts einer keineswegs oberliga-reifen Vorstellung seiner Mannschaft.

Mettmann-Sport – TV Lobberich
27:31 (16:17). Auch im zweiten Spiel vor eigenem Publikum gehen die Handballer von ME-Sport als Verlierer aus der Halle. Viel hatte sich die Mannschaft von ME-Sport-Trainer Andre Loschinski nach der desaströsen Heimpremiere gegen den TV Oppum vor zwei Wochen vorgenommen. Nach Niederlage gegen den TV Lobberich stehen die Mettmanner nun vor eigenem Publikum weiterhin mit leeren Händen dar. Während die Gäste durch den Sieg in der Tabelle an ME-Sport vorbeiziehen, muss sich die Mannschaft von Andre Loschinksi nun Richtung Tabellenende orientieren. Nur noch zwei Punkte trennen sie vom ersten Abstiegsplatz.

Nach anfänglichem Abtasten erwischten die Hausherren den besseren Start. Angetrieben vom offensiv starken Domenik Junk auf der rechten Angriffsseite, erspielten sich die Gastgeber in Person von Phillip d’Avoine nach acht Minuten die erste Zwei-Tore-Führung. Lennard Maesch erhöht wenig später auf 9:6 (11.). Doch bereits in dieser Phase machten sich eklatante Abwehrschwächen im Mettmanner Spiel bemerkbar. Mit einem Doppelpack des starken Ruben Dorenbeck, der insgesamt neun Tore für den TV Lobberich erzielte, egalisierten die Gäste zum 10:10 (18.). Ebenfalls mit zwei Toren in Folge sorgte Benedikt Liedtke kurz vor der Halbzeitpause für die erste Führung des TVL-Teams.

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Diesem Rückstand liefen die Mettmanner nach dem Seitenwechsel permanent hinterher. Zwar schafften es die Lobbericher nicht, ihre Führung deutlich auszubauen, doch die Hausherren kamen nur noch – wie beim 24:25 (50.) abermals durch Lennard Maesch – nur noch in Schlagdistanz. Zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

In der Schlussphase scheiterte Moritz Horn per Siebenmeter am Schlussmann des TVL und im Gegenangriff kassierte Sören Falkenberg eine Zeitstrafe. Die Gäste nutzen die daraus resultierende Überzahl, um die Begegnung durch den starken Dorenberg, der auf 29:25 erhöhte, endgültig zu entscheiden. Es war insgesamt ein enttäuschender Auftritt der Mettmanner. Besonders der Abwehrverbund zeigte sich nicht oberligatauglich.

Trainer Andre Loschinski fehlten nach der bitteren Niederlage die Worte. Er brauchte lange, um das Spielgeschehen zu kommentieren: „Leider haben wir gerade in der Defensive nicht in Ansätzen das umgesetzt, was wir unter der Woche besprochen und worauf wir hin trainiert haben.“ Körperlichkeit und Beinarbeit fehlten über die gesamte Spielzeit. „So kann man auch gegen vermeidlich schwächere Gegner nicht gewinnen“, sagte Loschinski ernüchtert.