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Handball-Oberliga: Mettmann-Sport erwartet den Vorletzten Homberg

Handball : Mettmann-Sport erwartet den Vorletzten Homberg

Die Oberliga-Handballer haben diesmal die Favoritenrolle inne, sollten aber trotz ihres Heimvorteils von Beginn an wachsam bleiben.

Mettmann-Sport – VfB Homberg. Fünf Heimspiele in Folge wollte Oberligist ME-Sport nutzen, um das Punktekonto aufzubessern und durch kämpferischen Handball die Zuschauer zu begeistern. Einstellung und Moral passten, einzig die Ergebnisse waren nicht so, wie es sich die Mettmanner Verantwortlichen wünschten. Nach dem Sieg gegen den TV Angermund folgten drei Niederlagen in Serie. Wenn am Samstag (17.30 Uhr) der VfB Homberg seine Visitenkarte im Herrenhaus abgibt, sind die Gastgeber jedoch in der Favoritenrolle.

„Es wäre wichtig und gut, wenn wir wieder einen Sieg einfahren“, hofft Trainer Andre Loschinski auf ein Erfolgserlebnis seiner Mannschaft. Das Hinspiel gewannen die ME-Sport-Handballer klar mit 34:19, aber genau darin sieht der Coach auch die Gefahr für das Rückspiel: „Es wäre fatal, wenn wir glauben würden, dass die Partie ein Selbstläufer wird.“ Das zeigte schon das Spiel gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade. Während die Mettmanner im Hinspiel klar dominierten, mussten sie sich vor eigenem Publikum geschlagen geben.

  • Trainer Andre Loschinski (r.) blickt mit
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  • Fabian Berens (am Ball) schied nach
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  • Kim Spiecker am Ball) erzielte im
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Nicht nur aus diesem Grund darf das Loschinski-Team die Gäste nicht unterschätzen. Nach einem schwachen Saisonstart standen sie lange auf dem letzten Tabellenplatz, sind aber inzwischen in der Oberliga angekommen. Vor der Karnevalspause feierten sie einen 28:14-Kantersieg über den TV Geistenbeck und ließen im ersten Durchgang nur vier Gegentore zu. Mit mittlerweile sieben Punkten und zwei Spielen weniger als der LTV Wuppertal, der den ersten Platz in der Nichtabstiegszone einnimmt, haben sich die Homberger wieder herangekämpft und können sich realistische Hoffnung auf einen Verbleib in der Oberliga machen.

Entsprechend engagiert erwartet Loschinski den Gegner auch am Wochenende: „Ich bin mir sicher, dass sie sich zerreißen. Dazu haben sie mit Noah Adrian einen treffsicheren Torjäger.“ Einen starken Werfer haben die Mettmanner auch in ihren Reihen. Christopher Königs ist der auffälligste Spieler im Angriff. Ausgerechnet er droht gegen Homberg auszufallen, weil er sich im Derby gegen die DJK Unitas Haan eine schwere Gehirnerschütterung zuzog. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Tim Wittenberg (Nasenbeinbruch) und Moritz Hebel nach seiner Corona-Erkrankung.

Dafür stieg Sven Meißel nach überstandenem Außenbandriss wieder ins Training ein. Der Linkshänder könnte auf der rechten Seite, auf der Lennard Maesch weiterhin wegen Schulterproblemen fehlt, für Entlastung sorgen. „Mit schwierigen Personalsituationen sind wir es ja gewohnt umzugehen“, nimmt es Loschinski mit Humor, weiß aber auch um die Bedeutung der Begegnung: „Mit einer Niederlage rutschen wir wieder in die unteren Tabellenregionen ab.“ Und das will bei Mettmann-Sport natürlich niemand.