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Handball: Mettmann-Sport freut sich schon auf das nächste Heimspiel

Handball : Mettmann-Sport freut sich schon auf das nächste Heimspiel

Trainer Andre Loschinski hofft, dass in der Oberliga-Partie gegen den Vorletzten VfB Homberg wieder mehr Personal zur Verfügung steht.

Die Moral stimmt bei den ME-Sport-Handballern. Das unterstrich die Mannschaft von Andre Loschinski im Oberliga-Derby gegen die DJK Unitas Haan. Auch wenn sich die Mettmanner letztlich knapp mit 21:23 geschlagen geben mussten, war der Chefcoach zufrieden und stellte stolz fest: „Auch ein Sieg war möglich.“ Loschinski lobte die Moral seiner Truppe: „Das ist eine Entwicklung, die sich seit Ende Dezember, Anfang Januar abzeichnet. Gerade in engen Spielen wie gegen Borussia Mönchengladbach hat sich die Mannschaft wieder zurückgekämpft und die Begegnung ausgeglichen gestaltet.“

Eine hervorragende Mentalität, die mannschaftliche Geschlossenheit und die tolle Stimmung nennt der Trainer als wesentliche Trümpfe seines Teams, sich immer wieder „aus Löchern herauszukämpfen“. Deshalb ist es für Loschinski nur eine Frage der Zeit, wann die ME‑Sport-Handballer die Früchte ihrer Arbeit ernten. „Dass wir es im Moment nicht schaffen, liegt am fehlenden Personal. Wenn alle wieder an Bord sind, dann feiern wir auch wieder Siege“, blickt er zuversichtlich nach vorne.

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Nach dem spielfreien Karnevalswochenende steht für die Mettmanner die nächste Partie am kommenden Samstag an. In eigener Halle empfängt der Tabellensiebte den VfB Homberg, der zurzeit den vorletzten Oberliga-Platz einnimmt. Anwurf im Herrenhaus ist um 17.30 Uhr. Ob der Kader dann schon wieder gefüllt ist, bleibt abzuwarten. Viel hängt davon ab, ob Torjäger Christopher Königs (schwere Gehirnerschütterung) wieder fit ist – nach der Erstdiagnose im Krankenhaus sollte es noch weitere Untersuchungen geben.

Zumindest dürfte Paul d‘Avoine seinen Magen-Darm-Infekt bis zum kommenden Wochenende auskuriert haben. Und auch Moritz Hebel wird nach seiner Corona-Erkrankung zurückerwartet. Dazu hofft Loschinski auf die Rückkehr der angeschlagenen Linkshänder Sven Meißel und Lennard Maesch. „Ich habe keine Sorge, dass wir noch Probleme nach unten bekommen“, sagt der Trainer mit Blick auf die Abstiegszone und fährt fort: „Wir werden uns kontinuierlich weiter verbessern und noch ein paar Punkte holen. Wir nehmen es mit einer gewissen Leichtigkeit, denken von Tag zu Tag, von Woche zu Woche. Ohne große Zielsetzungen wollen wir das bestmögliche Ergebnis erreichen.“

Im Rückspiel bei der Unitas am Sonntag, 10. April, sieht er dann die Karten neu gemischt. „Derbys sind immer das Schöne in der Saison. Die Jungs haben Feuer in den Augen und vergessen ihre Freundschaft über die 60 Minuten. Und danach trinkt man dann gemeinsam ein Bier“, stellt Andre Loschinski schmunzelnd fest.