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Handball, Dritte Liga: TB Wülfrath hat diesmal eine kurze Anreise

Handball : Dritte Liga: TB Wülfrath hat diesmal eine kurze Anreise

Die Wülfrather Handballerinnen fahren als Tabellendritter mit Rückenwind zum 1. FC Köln. Zudem füllt sich der Kader des Drittligisten allmählich wieder.

1. FC Köln – TB Wülfrath (Frauen). Der Anfahrtsstress hält sich für die TBW-Handballerinnen an diesem Samstag in Grenzen, einzig die späte Anwurfzeit um 19.30 Uhr in der Halle der Europaschule ist für die Mannschaft von Michael Cisik ungewohnt. Momentan schweben die Wülfratherinnen jedoch auf Wolke sieben. In den ersten drei Begegnungen holten sie 5:1 Punkte, behaupten aktuell Rang drei in der Staffel D der Dritten Liga – dieser überraschende Erfolg setzt neue Kräfte frei.

Nicht ganz so gut lief es bislang für die Kölner Mannschaft, die vor eigenem Publikum mit einer Niederlage in die Saison startete. Die kassierte das Team von Eva Frank allerdings gegen die TSG Eddersheim, aktuell Tabellenzweiter und einer der Aufstiegsfavoriten. Beim 1. FSV Mainz 05 II hingegen setzten sich die Kölnerinnen deutlich mit 26:17 durch. Warnung genug für den TBW, der dort nur ein Unentschieden erreichte. Für Jörg Büngeler ist daher klar: „Wir dürfen eine starke Mannschaft erwarten.“ Der Wülfrather Co-Trainer kennt die Stärken des 1. FC: „Die Truppe ist sehr eingespielt, bringt mit vielen unterschiedlichen Auslösehandlungen viel Bewegung in die Abwehr und findet so auch immer wieder Lücken und kreative Lösungen.“

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Kreativität bewiesen in den letzten beiden Partien aber auch die TBW-Handballerinnen, die den Ausfall erfahrener Kräfte mit Engagement und jugendlichem Elan zu kompensieren wussten. Nun kehrt zumindest Luisa Kieckbusch, zuletzt beruflich verhindert, in den Kader zurück. Und auch Torfrau Johanna Giebiesch steht als Unterstützung für Lisa Klanz wieder parat. Einzig Friederike Büngeler befindet sich noch in den Ferien.

Die personellen Vorzeichen stehen also gut, um die Kölnerinnen mit einer stabilen und sehr beweglichen Abwehr vor eine hohe Hürde zu stellen und zugleich über schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren zu kommen. Doch auch aus dem gebundenen Angriff wissen die Wülfratherinnen, die sich intensiv auf den kommenden Gegner vorbereiteten, in neuer Besetzung zu überzeugen. Schon ein Unentschieden wäre ein Erfolg für das Cisik-Team.