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Handball, Dritte Liga: „High Noon“ für den TB Wülfrath

Handball : „High Noon“ für den TB Wülfrath

Der Handball-Drittligist braucht für den Verbleib in der Dritten Liga am Dienstag einen Sieg – ausgerechnet über den Erzrivalen Fortuna Düsseldorf.

TB Wülfrath – Fortuna Düsseldorf (Frauen). (bs) Auf der Zielgeraden der Saison wird die Luft für die TBW‑Handballerinnen im Abstiegskampf immer dünner. Dabei brachte sich das Team selbst in die Bredouille. Da war zum einen die überraschende 25:30-Niederlage beim Schlusslicht HSG Lumdatal, mit der das Unheil seinen Anfang nahm. Dann folgte die glatte 20:27-Abfuhr in eigener Halle gegen den ebenfalls gefährdeten 1. FC Köln 01/07 – eine Partie, in der die Mannschaft den notwendigen Siegeswillen vermissen ließ. Den zeigte zuletzt dagegen der Tabellennachbar 1. FSV Mainz 05 II, der mit den Erfolgen am Freitag über Königsdorf und gestern gegen Gedern/Nidda nach Punkten mit dem TBW gleichzog.

Am Dienstag Abend (20.15 Uhr, MTC-Halle) eröffnet sich den Wülfratherinnen die letzte Chance, ihren Platz in der Aufstiegsrunde zu behaupten und damit den Verbleib in der Dritten Liga perfekt zu machen. Allerdings kommt mit der Fortuna ausgerechnet der Erzrivale in die MTC-Halle – ein Gegner, mit dem der TBW in der Vergangenheit so manchen Strauß ausfocht. Während die Düsseldorferinnen den Klassenerhalt schon in der Tasche haben, wächst der Druck auf das Cisik-Team ins Unermessliche. Falls die Wülfratherinnen verlieren, kann das Mainzer Team zwei Tage später mit einem Sieg über die Fortuna in der Tabelle noch am TBW vorbeiziehen.

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„Wir haben es selbst in der Hand“, hebt Michael Cisik das Positive hervor. Dann schiebt der Wülfrather Trainer aber hinterher: „Personell sind wir nicht optimal aufgestellt.“ Luisa Kieckbusch und Simone Fränken fallen verletzungsbedingt aus, Lisa Sippli ist nach ihrer Corona-Infektion noch nicht einsatzfähig und Loreen Jakobeit sieht Mutterfreuden entgegen. Dazu verabschiedete sich Kirsten Buiting jetzt in den Urlaub. Gute Vorzeichen sind das wahrlich nicht.