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Haaner TB ist trotz Corona in Bewegung

Vereine : Haaner TB ist trotz Corona in Bewegung

Die Abteilungen des Vereins haben die Corona-Krise bislang mit vielen Videokonferenzen gemeistert. Jetzt arbeitet der Klub an Konzepten für den baldigen Neustart in den Sporthallen.

Das Coronavirus legte in den vergangenen Wochen zwar auch in der Gartenstadt Turnhallen und Sportstätten still, doch die Trainer und Mitglieder des Haaner TB blieben in Bewegung, unter anderem per WhatsApp-Video. So stellte Christel Schmitz, Übungsleiterin der Gymnastik- und Pilates-Gruppe, bislang wöchentlich für ihre rund 50 Teilnehmerinnen Videos zur Verfügung. Die Leiterin der Jedermann-Gruppe, Erika Siepen, hält sich hingegen wie viele Teilnehmer ihrer Gruppe mit Radfahren und Walken fit.

Nach dem vorzeitigen Abbruch der Saison lassen es die HTB-Volleyballer gemächlich angehen. „Jeder hält sich selbst etwas fit, damit wir direkt wieder loslegen können, wenn die Sporthallen wieder öffnen“, berichtet Trainer Olaf Storm. Wie es in der Meisterschaft weitergeht, dürfte die Verbandstagung aufzeigen, die im Juni geplant ist.

Für die Hakudas der Karate-Abteilung stellt Alexandra Höner wöchentlich Trainingsvideos online. Christina Sander, von Beruf Physiotherapeutin, hält die Turner zweimal wöchentlich online via Zoom mit Kräftigungs-, Ausdauer- und Dehnübungen fit. Die Gelegenheit nutzte auch eine HTB-Turnerin, die sich von ihrem Amerika-Aufenthalt zuschaltete und so mal wieder mit ihren Vereinskameradinnen trainierte. Inzwischen ist sie zurück in Haan und kann wieder vor Ort mitmachen.

Unter der Leitung von Sabine Rötzel schwitzt die Fitnessgruppe bislang wöchentlich zu ihrer normalen Übungszeit, nutzt dazu ebenfalls die Zoom-Videokonferenz, um im Wohnzimmer oder Garten zu trainieren. Dabei dienen Alltagsgegenstände wie volle Wasserflaschen als Gewichte, Regenschirm oder Besenstiel werden als Kräftigungsgrät eingesetzt.

Aktuell erabeiten die Abteilungen des Haaner TB Corona-Konzepte, um den Sportbetrieb in den Hallen wieder aufnehmen zu können. Die Pläne legt der HTB-Vorstand den Verantwortlichen der Stadt Haan zur Prüfung und Genehmigung vor. „Wir werden alles in gut überlegten Schritten vollziehen. Die Gesundheit aller ist am wichtigsten“, heißt es in einem Schreiben des Vereins. Seine 587 Mitglieder will der Klub über die weitere Entwicklung in der Corona-Krise gesondert informieren, hofft dabei auf das Verständnis und die Unterstützung der Sportler.