Handball: Gipfeltreffen

Handball: Gipfeltreffen

Der Spitzenreiter Mettmann-Sport tritt beim Verfolger und Tabellendritten SG Langenfeld an.Mit einem Sieg würde der Handball-Verbandsligist einen Riesenschritt Richtung Aufstieg machen.

Langenfeld – Mettmann-Sport. Der Puls steigt, aber auch die Vorfreude. Sieben Spieltage vor dem Saisonende wird für das Spitzentrio der Handball-Verbandsliga die heiße Phase eingeläutet. Der Spitzenreiter ME-Sport tritt am Samstag (18.15 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium, Lindbergstr.) zum Gipfeltreffen und Kreis-Derby beim Verfolger in Langenfeld an. Der Tabellendritte liegt einen Zähler zurück und kann auf seine makellose Heimbilanz verweisen (18:0 Punkte) verweisen. Für die Mettmanner spricht deren imponierende Erfolgsserie in fremden Hallen: zehn Spiele – zehn Siege. Die Ausgangslage der Kontrahenten ist klar: Die Langenfelder müssen gewinnen. Das bestätigt auch Trainer Heino Kirchhoff, der "alle Mann an Bord" hat: "Sollten wir verlieren, ist für uns das Meisterschaftsrennen gelaufen." Von einer Punkteteilung würde die Unitas Haan als dritter Titelaspirant profitieren: Nach einem Sieg am Sonntagabend (18.45 Uhr) im Lokalduell beim Ohligser TV wäre das Team von Coach Jürgen Tiedermann alleiniger Tabellenführer. Bisher haben aber die Mettmanner im Dreikampf die beste Ausgangsposition mit 3:1 Punkten gegen Haan und dem klaren 32:25-Erfolg im Hinspiel gegen Langenfeld.

Kampfbetonte enge Kiste

ME-Sport-Trainer Markus Neußer ist sicher, dass das Gipfeltreffen eine kampfbetonte, sehr "enge Kiste" wird, bei der die Tagesform und die Nerven entscheidende Rollen spielen werden: "Unsere Mannschaft hat in den letzten Begegnungen sehr gut gespielt, die lange verletzten Akteure haben wieder Anschluss gefunden – wir sind noch stärker als bei unserem Hinspielsieg. Weiterhin baue ich auf unsere Auswärtsstärke." Zudem kann Markus Neußer seine Bestbesetzung aufbieten.

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Aber auch das Team von Heino Kirchhoff, das im Herrenhaus von der Mettmanner Taktik überrascht worden war und nicht am Limit gespielt hatte, hat mit den Neuzugängen Fabrice Vogt auf der Mittelposition sowie Manuel Daun als Kreisläufer an Format gewonnen. "Die Langenfelder wollen aufsteigen, aber das wollen wir auch. Ich glaube fest an unseren Sieg", betont Markus Neußer sehr optimistisch. Die SGL hat in Mettmann, Haan und zuletzt in Aufderhöhe verloren, ist aber zu Hause noch ohne Punktverlust. Am Samstag wollen die Mettmanner diese Heimfestung erstmals stürmen.

An Unterstützung beim Gipfeltreffen dürfte es den ME-Sport-Handballer bestimmt nicht fehlen, denn die vielen Anhänger werden ihre Mannschaft nach Langenfeld begleiten.

(RP)