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Fußball-Kreisliga A: Erkrath, Hilden, Hochdahl, Haan

Fußball : Kreisliga A: SSV Erkrath bringt Erfolg trotz Unterzahl ins Ziel

Rhenania verschenkt am Ende den Sieg. SV Ost holt auf, verliert aber durch einen Elfmeter. MSV Hilden kassiert ebenso wie die SSVg Haan eine Abfuhr.

SC Rhenania Hochdahl – CfR Links Düsseldorf 2:3 (1:1). Den Beginn verschlafen, in der Endphase den möglichen Sieg aus der Hand gegeben. Der SCR steckte das 0:1 gleich in Minute eins gut weg. Aaron Sandten (43. – Zuspiel Patrick Stotko) und Riccardo Colombo (48.) mit dem an Stotko verursachten Elfmeter drehten den Spieß herum. In der Folge hätten Stotko und Julian Dietz die Führung ausbauen können, bevor die Gäste der Partie mit zwei Treffern (81., 87.) die unerwartete Wende gaben. „Wir mussten nach dem 2:1 alles klar machen. Weil wir nach dem Ausgleich die Ordnung verlieren, verspielen wir noch das Remis. Das 2:3 war ein Geschenk“, konstatierte Coach Julian Ramos Lucas.

SC Rhenania Hochdahl: Hybel – Colombo (70. Koch), Alija, Schwarzer (46. Y. Hajjam), Knitsch, Schwabe, Chaibi, Stotko, Seeberger, Sandten, J. Dietz.

SSV Erkrath – ASV Tiefenbroich 4:3 (3:1). Nach dem 0:1 (4.) führte der SSV durch Tobias Freese (8.) und Niklas Heimes (11.) schnell mit 2:1. Kurz darauf (17.) ist für Jan-Niklas Eickels (Vereitelung einer klaren Torchance) bereits Feierabend. Trotz Unterzahl treffen Marko Nikolic (32.) und Christan Pira (54.) zum 4:1. Tiefenbroich verkürzte auf 2:4 (68.), bevor der Schiedsrichter nach einem verbalen Scharmützel und anschließendem „Schubsen“ den roten Karton für Erkraths Karim Mahdad und seinen ASV-Kontrahenten zog (74.). Mit nur neun Spielern noch unsortiert, kassierte der SSV prompt das 4:3 (75.). „Am Ende waren wir alle glücklich, dass endlich abgepfiffen wurde. Irgendwie hätte ja in Unterzahl immer noch ein Gegentor fallen können“, bilanzierte Erkraths Sportlicher Leiter Werner Nowak.

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SSV Erkrath: König – Mahdad, Paktiani, Duran, Leesten, Eickels, Pira, Freese (87. Cöl), Heimes, Achabakh (46. Aksoy), Nikolic (82. Opoku).

SV Hilden-Ost – TuRU 80 Düsseldorf II 2:3 (0:2). Der SV Ost bewies Moral, stand aber am Ende erneut mit leeren Händen da. Durch einen Doppelschlag (24., 29.) lagen die Oberbilker zur Pause vorne. SVO-Trainer Bartek Pawliczek wurde nach eigenem Bekunden in der Halbzeit etwas lauter. Mit einem tollen Freistoßtor hoch in den Winkel verkürzte Tamar Sürmeli (49.), der auch die Vorarbeit zum Ausgleich (55.) durch den Kopfball von Selami Akduman leistete. Unmittelbar danach landete ein weiterer Akduman-Kopfball am Querbalken, ehe die Gäste einen Foulelfmeter (59.) zum Endstand nutzten. „Eine bittere Niederlage. Wir waren zumindest ganz dicht am Remis dran, haben uns aber wieder einmal für unseren Aufwand nicht belohnt“, fasste Trainer Pawliczek zusammen.

SV Hilden-Ost: A. Lange – Kaya, Solmaz, Wallmeier (71. Outmani), Engelen, Sürmeli, B. Gülten (46. Akduman), Dikisci, Azzouzi (76. Curak), P. Lange, Rodrigues Benavides (73. Mohammadi).

MSV Hilden – Polizei SV Düsseldorf 1:6 (1:2). Die Partie begann mit dem 1:0 durch Oumar Diallo (21.) vielversprechend. Aber der MSV konnte dieses Niveau nicht halten. Wenig später (28. – Elfmeter, 29.) sorgten die Gäste für die Wende und machten mit einem weiteren Doppelschlag (49., 51.) frühzeitig alles klar. „Die Führung war verdient, dann aber verlieren wir im Mittelfeld die Spielkontrolle. Bei den Treffern zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir geschlafen. Unsere eigentlichen Stärken wie Mut, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft hat unsere Elf heute vermissen lassen“, urteilte der Sportliche Leiter Mohamed Azmaa. Eine noch höhere Niederlage verhinderte Torhüter Ilias El Hasbouni, der für den am Knöchel verletzten Robin Maschke in die Bresche sprang.

MSV Hilden: Maschke (67. El Hasbouni) – Bouchakai (46. Zarok), Keksel, Badi, Akyol, Orlowski, Adda (58. A. Al Makhloufi), M. Bajut, Dykoff (74. Allaiti), Lukmann, Diallo.

BV Gräfrath – SSVg Haan 6:1 (3:1). Die offensichtlich kräftezehrende englische Woche endete für die Haaner mit der höchsten Saisonpleite. „An der Niederlage gibt es nichts zu deuteln. Nach der roten Karte waren wir erst recht chancenlos. Gräfrath hat die Überzahl clever ausgespielt. Sascha Ziegler verhinderte mit fünf, sechs Glanzparaden eine höhere Niederlage“, resümierte Haans Trainer Yassin El Yaghmouri. Dessen Elf legte durch Thomas Jarosch das 1:0 vor (8.). Gräfrath antwortete mit zwei Gegentoren (13., 20.), ehe Florian Vater nach einem unglücklichen Handspiel vom Platz musste (31.) und Ziegler den verhängten Elfmeter klasse parierte. Vor dem 3:1 (38.) „doppeltes Pech“ für Haan: Alessio Russo traf nur die Latte (36.) und der Nachschuss von Ali Assakour landete am Pfosten.

SSVg Haan: Ziegler – Sluga (62. Erisken), Schlabe, Vater, A. Russo, Akdemir (46. Yanikoglu), Issallaman (46. C.-A. Aktas), Jarosch, Vinciguerra, H. Aktas (76. Maral), A. Assakour.