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Frauen-Verbandsliga: Mettmann-Sport schaut nach unten

Handball : Mettmann-Sport schaut nach unten

Die Mettmanner Handballerinnen wollen in eigener Halle zwei wichtige Punkte holen und sich damit wieder von der Abstiegszone absetzen.

Mettmann-Sport – SSG/HSV Wuppertal (Frauen). Eine große Möglichkeit, frühzeitig im Kampf um den Klassenerhalt Boden auf die Abstiegsplätze gut zu machen, verpassten die Handballerinnen von ME‑Sport zuletzt im Verbandsliga-Duell beim Wermelskirchener TV. Durch die Niederlage sind die Konkurrenten im unteren Tabellendrittel wieder wesentlich enger zusammengerückt. Die Mannschaft von Spielertrainerin Kim Spiecker muss nun aufpassen, nicht noch weiter in die Abstiegsregion abzurutschen.

Besonders die Offensive macht den Mettmannerinnen Sorgen. „Wenn wir den Gegner in das gebundene Angriffsspiel zwingen, stehen wir in der Abwehr sehr gut und lassen wenig zu“, sagt Co-Trainer Frederic Schmer und hofft, dass seine Spielerinnen bald ihre Fehler reduzieren: „Mangelnde Chancenverwertung, aber besonders die technischen Fehler brechen uns das Genick und lassen jeden Gegner stark werden.“

In die Partie gegen die SSG/HSV Wuppertal gehen die ME-Sport-Handballerinnen nur als Außenseiter. Die Gäste belegen mit 14 Punkten den vierten Platz und weisen mit 351 erzielten Toren den besten Angriff der Verbandsliga vor. „Wenn wir an die Leistung in den ersten 40 Minuten der letzten Begegnung anknüpfen und diese über die gesamte Spielzeit auf die Platte bringen, haben wir durchaus Chancen“, zeigt sich Spiecker selbstbewusst. Grund dafür ist auch der starke Eindruck, den sie von der Trainingswoche hat: „Die Mädels haben stark trainiert, die Stimmung war trotz der Niederlage gut und wir wollen am Samstag wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.“ Personalsorgen haben die Mettmannerinnen nicht, treten vielmehr mit dem gesamten Kader an.