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Fußball: Dornaper hinken eigenen Erwartungen hinterher

Fußball : Dornaper hinken eigenen Erwartungen hinterher

Aufsteiger Gruiten kommt in der Fußball-Kreisliga A immer besser in Schwung. Die ASV-Reserve hat einen neuen Coach.

Aller Anfang ist schwer. Das musste die neuformierte zweite Mannschaft des ASV Mettmann unter der Regie von Cihan Yilmaz in der Hinrunde der Kreisliga A Wuppertal erkennen. In bislang 16 Begegnungen fuhr die Mannschaft lediglich zwei Siege und ein Unentschieden ein - ansonsten hagelte es Niederlagen. Inzwischen hat Halil Kuduoglu, der auch schon als Spieler die Schuhe für den ASV schnürte, das Traineramt übernommen. "Hilal bringt viel Fußballsachverstand mit", berichtet Michael Kirschner. Der Sportliche Leiter des ASV ergänzt: "Für ihn ist es in der Kreisliga A die erste Trainerstation." Von Erfolg gekrönt war die Premiere allerdings nicht, denn gegen die Sportfreunde Dönberg gab es eine klare 1:4-Heimniederlage. Die danach angesetzten Begegnungen fielen dem Wintereinbruch zum Opfer. Damit hat das Schlusslicht genügend Zeit, sich auf die Wiederaufnahme der Meisterschaft im neuen Jahr vorzubereiten. Am 3. Februar wartet gleich das Kellerduell gegen den drei Plätze höher stehenden TFC Wuppertal. Nur ein Sieg hilft den Mettmannern dann weiter.

Durchwachsen verlief die Saison bislang für den ambitionierten TSV Einigkeit Dornap, der gleich zum Auftakt zwei Niederlagen kassierte und in der dritten Partie nur remis spielte. Es folgte eine Phase mit fünf Siegen in sechs Begegnungen - und schon sah die Fußball-Welt auch für den Vorsitzenden Karl-Heinz Schultz viel besser aus. Zum Sprung ins obere Tabellendrittel reichte das aber nicht. Dabei haben die Dornaper mit Kai Kumpmann den drittbesten Torjäger der Liga in ihren Reihen. Beim letztjährigen Top-Schützen Kevin Lange läuft es dagegen noch nicht wirklich rund.

Besser sieht die Lage inzwischen für den TSV Gruiten aus. Der Aufsteiger offenbarte doch große Probleme, sich in der neuen Liga zu etablieren. Zehn Punkte aus den letzten sechs Begegnungen nähren aber die Hoffnung, dass die Mannschaft von Peter Burek den angestrebten Klassenerhalt noch schaffen kann. Die letzten drei Partien vor Weihnachten fielen aus. Weiter geht es am 18. Februar mit dem Duell gegen den Fünften Türkgücü Velbert. Eine besondere Herausforderung für die Gruitener, die aktuell Rang 14 belegen und damit auf einem Relegationsplatz stehen.

(RP)