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DJK Unitas Haan II geht im Duell gegen den TV Ratingen unter

Handball : Unitas-Reserve baut nach der Pause deutlich ab

Die Haaner kassieren im Derby gegen den TV Ratingen eine unerwartet deutliche 20:31-Abfuhr.

(wm) Dem TV Ratingen gelang diesmal auch in fremder Halle eine starke Leistung. Beim Tabellennachbarn DJK Unitas Haan II gewann der TVR dank einer beeindruckenden zweiten Halbzeit mit 31:20 (15:14). Da wurde die Unitas-Reserve immer müder, die Gäste hingegen legten einen gewaltigen Zwischenspurt ein, zogen von 21:19 (45.) auf 27:19 (52.) davon und stellten damit die Weichen auf Sieg.

im Ratinger Team gefiel der junge Keeper Max Scholz. Vor dem Seitenwechsel hatte er noch einige Probleme mit den hier noch treffsicheren Haanern, aber dann hatte es der TV-Keeper heraus, wie die Unitas-Handballer warfen. Und seine 13 Paraden nach der Pause waren ein Garant für den Ratinger Erfolg. Das wusste vor allem sein Chef Marcus Otten zu schätzen: „Wenn man wie wir einen bärenstarken Torwart hat, dann kann man auch ersatzgeschwächt in Haan gewinnen.“

Für die Hausherren war es die höchste Saisonniederlage. Unitas-Trainer Thomas Goertz stellte fest: „Wir haben nie das abgerufen, was besprochen war. Wir können erheblich besser Handball spielen, haben es aber nie gezeigt.“ Goertz ist mit Ratingens Coach Andreas Linke befreundet und gratulierte ihm auch direkt nach dem Schlusspfiff. Linke kommentierte: „Bei den vielen Ausfällen, die es zu verkraften gab, hatte ich meine Bedenken, dass hier etwas zu holen ist. Aber dann zeigte die Mannschaft eine großartige zweite Halbzeit, der Sieg war schnell gesichert.“ Und Raphael Zietz fügte hinzu: „Mir hat das Spiel Spaß gemacht.“

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  • Raphael Korbmacher zog
 geschickt die
 Fäden
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Immerhin hielt die Unitas in der ersten Halbzeit ordentlich mit. Torhüter Nils Völker, parierte kernige Ratinger Würfe, mit Kreisläufer Nils Völker hatten die Gäste große Probleme und Rückraum-Werfer Marvin Mohrmann zeigte mehrfach, dass er früher schon höher gespielt hat. Nur konnten die Gastgeber im Tempo und auch in der Ausdauer nicht mithalten. Sie nahmen Moritz Metelmann fast 60 Minuten in Manndeckung, aber auch diese Taktik ging nicht auf. Denn dafür hatte Jens Szonn nun viel Raum und Chris Schweinsberg steuerte geschickt das Angriffsspiel – der TVR war diesmal eine Nummer zu groß.

Unitas: Völker, Frohrath –  Seher, Peters, Bohlmann (5/3), Kleine-Boymann (3), Horn (1), Kalikovic, Kinschek, Mohrmann (7), Tölking Schröder, Völker (4).

TVR: Scholz, Sobotta –  Schweinsberg, Zietz (3), Metelmann (4), Friedrich (1), Szonn (12/1), Schmidt (1), Czarnecki (2), Beckmann (8).