Die Wülfrather Fußballer sind schon gut in Form

WÜLFRATH : 1. FCW gewinnt gegen Heiligenhaus spielerisch

In guter Frühform präsentiert sich während der bisherigen Vorbereitungsphase auf die neue Saison Fußball-Bezirksligist 1. FC Wülfrath.

Nachdem es in der Vorwoche beim Landesliga-Vizemeister SC Ober-Sprockhövel nach einer spielerisch und kämpferisch überzeugenden Vorstellung einen klaren 4:0-Sieg gab, knüpften die FCW-Fußballer gegen den Landesligisten SSVg Heiligenhaus nahtlos an die in Ober-Sprockhövel gezeigte Leistung an. Nach einer insbesondere im zweiten Durchgang überzeugenden, spielerisch reifen Darbietung gab es einen 3:0-Sieg über den Lokalrivalen.

Vor allem mit dem schnellen Umschaltspiel der Wülfrather hatte die SSVg ihre Probleme. Das bestätigte Hakan Yalcinkaya: „Das war schon überzeugend, wie die Wülfrather durch ihre schnelle Offensivabteilung unsere Abwehr mehrfach arg in Verlegenheit brachte.“ Der Heiligenhauser Coach wies aber auch darauf hin, dass in der ersten Halbzeit sein Team leichte spielerische Vorteile und mehr Chancen hatte. „Insgesamt geht aber der Sieg des FCW in Ordnung“, sagte er.

In der ersten Viertelstunde kontrollierte zunächst Heiligenhaus die Partie und hatte zwei gute Möglichkeiten. Danach nahm der FCW nach und nach das Heft in die Hand, ohne sich aber zunächst die ganz klaren Chancen herauszuspielen. Es fiel aber auf, dass der FCW klug aus einer kompakten Defensive heraus agierte, schnell das Mittelfeld überbrückte und im Angriff mit einigen flotten Kombinationen überzeugte. Die SSVg enttäuschte zumindest über 65 Minuten nicht und blieb bei ihren gelegentlichen Angriffen gefährlich.

Nachdem der erste Durchgang trotz einiger Chancen torlos verlief, war es drei Minuten nach dem Seitenwechsel Mohammed Sreig, der nach einer feinen Kombination über drei Stationen den Ball im Kasten der SSVg unterbrachte. Auch das 2:0 für die Gastgeber entsprang einer schön herausgespielten Kombination, bei der zunächst der Ball im Mittelfeld abgefangen wurde, umgehend der Pass in die Tiefe folgte und Davide Lo Martiere die feine Vorarbeit von Anatasios Anastasiou nutzte. Bei gelegentlichen Kontern der Gäste war der junge Sascha Weigel im FCW-Gehäuse auf dem Posten. Im ersten Durchgang stand mit Dustin Dziedzic ebenfalls ein neuer Torhüter im FCW-Kasten, der seinen Job auch gut erledigte. Den Schlusspunkt unter eine überzeugende FCW-Vorstellung setzte drei Minuten vor dem Abpfiff Ilias Zibuh.

„Meine Jungs haben die taktische Vorgabe, aus einer stabilen Defensive heraus mit schnellen Gegenstößen den Gegner unter Druck zu setzen, prima erfüllt“, stellte FCW-Trainer Joachim Dünn später fest. „Ich glaube wir haben eine gute Mischung aus vielen jungen und einigen erfahrenen Spielern. Es macht derzeit Riesenspaß mit dieser Truppe zusammenzuspielen“, erklärte Wülfraths Routinier Engin Kizilarslan, der gegen Heiligenhaus in seiner neuen Rolle als zentraler Innenverteidiger in einer Dreierkette überzeugte.

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