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Leichtathletik: Der 20. Hildanuslauf bietet für jeden etwas

Leichtathletik : Der 20. Hildanuslauf bietet für jeden etwas

Die LG Stadtwerke Hilden bereitet sich als Ausrichter auf einen großen Ansturm vor. Meldungen sind bereits jetzt möglich.

Der Hildanuslauf feiert am Sonntag, 21. September, sein 20jähriges Bestehen. Aus diesem Grund habe sich die Organisatoren einige Neuerungen einfallen lassen, um der beliebten Laufveranstaltung noch mehr Attraktivität zu verleihen. Das vielfältige Programm richtet sich nicht nur an ambitionierte Sportler, sondern auch an fitness-orientierte Hobbyläufer, Kindergartenkinder, Schüler und Aktive, die am liebsten als Team laufen. Jetzt will die LG Stadtwerke Hilden als Ausrichter noch mehr Menschen in Bewegung bringen. Deshalb gibt es erstmals auch einen Wettbewerb für Walker, die über die Fünf-Kilometer-Distanz an den Start gehen können.

Seine Premiere feierte der Hildanuslauf im Jahr 1994 als City-Lauf. Später kollidierte die Sportveranstaltung im Stadtzentrum immer öfter mit der Hildener Autoschau. Deshalb entschlossen sich die Organisatoren zum Umzug in die Außenbezirke. Heute möchten die Aktiven die logistischen Vorteile des Sportzentrums am Bandsbusch mit Parkplätzen, Tribünen, Umkleide- und Duschräumen nicht mehr missen. Die Unterstützung durch die Stadt Hilden und durch viele Sponsoren trägt zum Erfolg bei.

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Höhepunkt des Hildener Volkslaufs ist auch in diesem Jahr wieder der amtlich vermessene Straßenlauf über zehn Kilometer, der als krönender Abschluss um 13.50 Uhr geplant ist und Männer und Frauen aller Altersklassen auf die Strecke lockt. Viele Jahre setzte sich hier Sascha Dee an die Spitze des Feldes. Erst vor zwei Jahren schaffte es mit Simon Büttgen ein Athlet der LG Stadtwerke Hilden, den Seriensieger zu entthronen. Zwölf Monate später vermochte Büttgen seinen Titel aber nicht zu verteidigen. Statt dessen lief Daniel Schmidt von der Sporthochschule Köln in 32:08,5 Minuten als Erster über die Ziellinie, gefolgt von Nikki Johnson (32:15,0/IST INT Schule Neuss). Sascha Dee (32:53,9) musste sich diesmal mit Rang drei begnügen, Simon Büttgen (34:26,6) landete auf dem vierten Platz. Als erste Frau kam Felicitas Vielhaber (37;47,6) TuSEM Essen) ins Ziel, die damit zugleich die Spitze in der Altersklasse W 30 behauptete.

Bei Zuschauern und Sportlern soll richtig Stimmung aufkommen. Deshalb starten und enden alle Läufe auf der Tartanbahn der Bezirksportanlage am Bandsbusch. Die Läufer der Fünf- und Zehn-Kilometer-Wettbewerbe kommen mehrfach durchs Stadion - so sind die Besucher über die Zwischenstände informiert und können die Aktiven anfeuern. Für zusätzliche Motivation der Teilnehmer sorgen die Sach- und Geldpreise, die den Erstplatzierten winken. Die Siegerehrung erfolgt relativ schnell nach den Läufen, da die Organisatoren wieder auf die bewährte elektronische Zeitmessung setzen.

Abseits der Laufstrecke nimmt der Hildanuslauf Volksfestcharakter an. Als Hauptsponsor führen die Stadtwerke Hilden einen Luftballonwettbewerb durch. Dazu laden etliche Informationsstände die Zuschauer ein, sich auch selbst zu bewegen. So unterstützen die Capio-Klinik, Kieser-Training, Hermelin, Laufsport Bunert und die Orthopädietechnik Koppetsch die Veranstaltung. Der TuS 96 als Hauptverein der Leichtathleten der LG Stadtwerke Hilden wirbt für die Trendsportart Cross-Boccia. Und das Spielmobil der Stadt Hilden hat vor allem die kleinen Besucher im Blick.

In den nächsten Wochen will nun ein 15-köpfiges Team die Basis für eine gelungene Veranstaltung legen. Denn die Organisation erstreckt sich auf viele Bereiche, wie zum Beispiel Streckenführung und -sicherung oder die Suche nach freiwilligen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf notwendig sind. Für die Organisationscrew des TuS Hilden mit Karl-Heinz Müller an der Spitze fängt die Arbeit in diesen Wochen erst richtig an.

(RP)