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Lokalsport: "Bikini-Fit" – auch für Männer

Lokalsport : "Bikini-Fit" – auch für Männer

Das Ferienprogramm von Mettmann-Sport ist trotz des guten Wetters hervorragend besucht. Nicht einmal 26 Grad im Schatten halten die Teilnehmer davon ab, ihre Figur für den Urlaub in Form zu bringen.

Endlich ist der Sommer in Deutschland angekommen. Der strahlend blaue Himmel und die Temperaturen wie am Mittelmeer sind für Petra Engelke-Stock (42) aber kein Grund, den Ferienkurs "Bikini-Fit" zu schwänzen. "Ich mache regelmäßig Jazz-Gymnastik und Body-Fit", sagt Engleke-Stock, die das Alternativprogramm von Mettmann-Sport in den Sommerferien gerne annimmt. Danach bleibe schließlich immer noch genügend Zeit, die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf dem heimischen Balkon einzufangen.

Die Kursleiterinnen Sandra Pietschmann und Friedericke Enning schienen angesichts des guten Wetters im Vorfeld skeptisch, wurden aber schnell eines Besseren belehrt. Denn der Parkplatz vor der vereinseigenen Halle an der Neanderstraße füllte sich rasch mit motivierten Sportlern. "Wenn hier schon mal Sommer ist, verlegen wir den Kurs doch ins Freie", sagt Pietschmann, die die Teilnehmer mit spontanen Ideen immer bei Laune hält.

Eine Mischung aus Aerobic und Tanz füllt die ersten Minuten des Programms und soll die Koordination trainieren. "Knie hoch, Arme nach vorne und wieder in die Ausgangsstellung. Und lächeln nicht vergessen", sagt Enning, die rund 30 Aktive ins Schwitzen bringt. Auch drei Männer verstecken sich in den hinteren Reihen des Kurses, die mit den geübten Frauen durchaus mithalten können. Markus Schwarz (40) ist Mitglied bei Mettmann-Sport, aber zum ersten Mal bei "Bikini-Fit" dabei. "Ein Freund hat mich mitgenommen und wie ich sehe, brauche ich hier keinen Bikini", sagt der Neuling. Immerhin geht es für den 40-Jährigen bald in den Urlaub, da will er seine "Badehosenfigur" noch mal in Schwung bringen.

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Die zweite Phase von "Bikini-Fit" konzentriert sich ganz auf den Po, der im Strand-Outfit natürlich so knackig wie möglich wirken soll. "Wir arbeiten mit Thera-Bändern", erklärt Pietschmann, während sich die Teilnehmer die bunten Gummibänder um die Füße binden und das Widerstandstraining beginnen.

Gegen ungeliebte Pölsterchen am Bauch gibt es nur eine Lösung. "Ab auf den Boden", sagt Pietschmann, "denn nur die klassischen Rumpfbeugen helfen, Rettungsringe loszuwerden." Im Vordergrund des Sommerprogramms stehen aber der Spaß am Sport und das Gemeinschaftsgefühl. Zwischen 16 und 65 sind die überwiegend weiblichen Teilnehmerinnen, die sich fit halten wollen. "Das macht den Charme unserer Gruppe aus, und jeder kann hier auf seinem Niveau trainieren", sagt Pietschmann.

(RP)