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Bezirksliga: ASV Mettmann holt in Unterzahl einen Punkt in Velbert

Fußball : ASV Mettmann holt in Unterzahl einen Punkt in Velbert

Vor dem letzten Hinrunden-Spiel gehen die Mettmanner auf dem Zahnfleisch, wollen aber gegen die U 23 der SSVg Velbert noch einen Heimsieg landen.

SV Union Velbert – ASV Mettmann 0:0. Das torlose Unentschieden in Velbert warf die ASV-Fußballer in der Tabelle zumindest nicht weiter zurück. Und angesichts des Spielverlaufs war Daniele Varveri mit der Punkteteilung mehr als zufrieden. „Wir waren 70 Minuten in Unterzahl und trotzdem die bessere Mannschaft“, konstatierte der Mettmanner Trainer. Denn bereits nach 20 Minuten sah Ardian Duraku nach einem Foul im Zweikampf die rote Karte. Für die Gäste, die mit Gelb rechneten, eine überraschende Entscheidung von Schiedsrichter Davide Zeisberg, doch Varveri wollte nicht nachhaken, konzentrierte sich lieber auf die gute Leistung seines Teams, das sogar Siegchancen hatte.

Die erste gute Möglichkeit der Partie besaßen allerdings die Velberter. Nach einr Ecke der Platzherren kratzte ein ASV-Verteidiger den Ball noch von der Linie (10.). Fünf Minuten später zog Ebrahim Omayrat aus 16 Metern flach ab, doch Union-Keeper Leon Wolf holte die Kugel noch aus der Ecke. Auf der anderen Seite verpasste Steven Winterfeld die Führung, als sein Kopfball nach einer schönen Flanke nur knapp am Kasten vorbeiging.

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Nach dem Wiederanpfiff war ein Velberter Kopfball aus kurzer Distanz sichere Beute von ASV-Schlussmann David Becker. Mit einem Konter leiteten die Mettmanner ihre beste Chance zur Führung ein. Patrick Stelzer tauchte allein vor dem Union-Kasten auf, schoss dem Torhüter den Ball jedoch direkt in die Arme (70.). Danach machte sich bei den Gästen der Kräfteverschleiß bemerkbar, doch die schwachen Velberter vermochten daraus kein Kapital zu schlagen. „Mit dem einen Punkt können wir leben“, erklärte Daniele Varveri.

ASV: Becker – Jo. Erkens, Ju. Erkens, Omayrat, Sreij, Duraku, Winterfeld, Acici (16. Stelzer), Weldert (72. Helmes), Ifrassen, Günes.

Am Sonntag geht es für den ASV mit dem Heimspiel gegen die U 23 der SSVg Velbert weiter. Für die Mettmanner, die Mittwoch vor einer Woche auch noch im Kreispokal unterwegs waren, ist es das vierte Spiel innerhalb von zehn Tagen. „Wir sind schon angezählt“, gesteht Daniele Varveri. Doch der Trainer hofft, dass sein Team die verbliebenen Kräfte noch einmal bündeln kann und mit einem Heimsieg in die Winterpause geht. „Für die Psyche macht das schon einen großen Unterschied. Wir sitzen im Fahrstuhl, der entweder ins obere Drittel oder in die untere Zone fährt“, sagt Varveri und stellt fest: „Mit der Hinrunde können wir nicht zufrieden sein, denn in der Mannschaft steckt Potential. In Velbert haben wir jetzt vielleicht die beste Teamleistung gezeigt.“