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Basketball: Basketballer des TuS 96 feiern den ersten Sieg in der 2. Regionalliga

Basketball : Basketballer des TuS 96 feiern den ersten Sieg in der 2. Regionalliga

Die Hildener verschlafen zwar wieder einmal die Anfangsphase, zeigen der Zweitliga-Reserve der Dragons Rhöndorf danach aber deutlich die Grenzen auf.

TuS Hilden - TV Rhöndorf II 67:51 (33:24). Der Knoten ist geplatzt: Im dritten Spiel feierte Aufsteiger TuS 96 den ersten Sieg in der 2. Regionalliga. "Das war wichtig, damit wir nicht mit einer weiteren Niederlage in die vierwöchige Herbstferienpause gehen", sagte Cem Karal. Der Hildener Spielertrainer freute sich über eine enorme Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft, wollte keinen Akteur besonders herausheben. "Alle haben gekämpft", betonte er. "Wir haben heute viele Bälle geklaut, allerdings hatte unser Gegner auch keinen guten Tag."

Nur im ersten Viertel trumpfte die Reserve des Zweit-Bundesligisten Dragons Rhöndorf auf. Da sahen die Zuschauer in der Stadtwerke Arena schon neues Ungemach auf die Heimmannschaft zukommen. Immerhin gingen die Gäste mit 8:0 (2.) in Führung, erzielten in dieser Phase bereits zwei Dreier. "Das ist schon klassisch für uns, dass wir am Anfang einfach nicht wach sind", stellte Trainer Karal fest. Ahmet Kaichouhi markierte den ersten Hildener Korb. Den Lauf der Gäste konnte er damit nicht stoppen. Vielmehr bauten die Rhöndorfer ihren Vorsprung sogar auf 15:4 (7.) aus. Erst danach fanden die TuS-Basketballer allmählich ihren Rhythmus. Hendrick Merckens, Cem Karal und Matthäus Kondraciewicz erzielten sechs Punkte in Folge zum 10:15 (9.). Grund genug für Dragons-Trainer Christian Mehrens, die erste Auszeit zu nehmen. Die Aufholjagd der Hildener ging aber weiter - Ende des ersten Viertels lagen sie nur noch mit 13:15 zurück.

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Zu Beginn des zweiten Abschnitts glich Kondraciewicz zum 15:15 (11.) aus. Die Rhöndorfer setzten sich noch einmal auf 20:17 ab, doch Karal und Kaichouhi sorgten für die Wende und brachten ihre Farben erstmals mit 21:20 (13.) in Front. Danach bauten die Hausherren ihren Vorsprung sogar bis auf 31:22 (19.) aus, gingen letztlich mit einer komfortablen Neun-Punkte-Führung in die Pause. Basis für den nun wesentlich souveräneren Auftritt war die Umstellung von Manndeckung auf Zonenverteidigung. Eine Maßnahme, die dem Rhöndorfer Bundesliga-Nachwuchs gar nicht schmeckte.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Hildener weiter konzentriert auf. Innerhalb von vier Minuten setzten sie sich auf 40:24 ab - und der Dragons-Coach nahm die nächste Auszeit. Doch auch die war nicht von Erfolg gekrönt. Zwar stellten auch die Gäste auf eine Raumdeckung um, aber das brachte die TuS-Basketballer keineswegs aus dem Konzept. Auf der anderen Seite agierten die Hildener in der Verteidigung taktisch sehr geschickt mit verschiedenen Zonenvarianten und stellten den Gegner damit vor große Probleme.

Mit einer 48:36-Führung gingen die Gastgeber in den Schlussabschnitt und setzten den Kontrahenten gleich in der Anfangsphase wieder unter Druck. Cem Karal erhöhte schließlich auf 61:41 (35.) - dieser deutliche Vorsprung des TuS 96 ließ die Rhöndorfer endgültig resignieren. Karal dämpfte aber gleich aufkommende Euphorie. "Hoffentlich wird unsere Leistung noch besser - das reicht noch nicht", betonte er - und kündigte seiner Mannschaft damit intensive Trainingsarbeit an.

(RP)