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Basketball: Basketball: TuS Hilden bleibt Schlusslicht der 2. Regionalliga

Basketball : Basketball: TuS Hilden bleibt Schlusslicht der 2. Regionalliga

ART Giants Düsseldorf II - TuS Hilden 76:62 (40:32). Die Hildener gewannen zwar den ersten (24:22) und vierten Abschnitt (17:16), vermochten aber am 9. Spieltag der 2. Basketball-Regionalliga die achte Niederlage nicht zu verhindern. Gründe für die Pleite gegen die bis dahin auch nicht immer überzeugend aufgetretenen Düsseldorfer gab es einige.

ART Giants Düsseldorf II - TuS Hilden 76:62 (40:32). Die Hildener gewannen zwar den ersten (24:22) und vierten Abschnitt (17:16), vermochten aber am 9. Spieltag der 2. Basketball-Regionalliga die achte Niederlage nicht zu verhindern. Gründe für die Pleite gegen die bis dahin auch nicht immer überzeugend aufgetretenen Düsseldorfer gab es einige.

Einer war der Ausfall von Andreas Samus. Der Flügelspieler, zuletzt gegen Deutz noch mit 22 Punkten geführt, musste wegen eines grippalen Infekts absagen. Außerdem, und das war letztlich entscheidend, vermisste der im Vorfeld noch zuversichtliche Cem Karal - "Ich glaube, wir gewinnen in Düsseldorf." - die nötige Einstellung und den letzten Biss bei seiner Mannschaft.

"Diese Eigenschaften musst du zeigen, wenn solch ein im Kampf gegen den Abstieg wichtiges Spiel gewonnen werden soll. Wir haben nur einen kleinen Kader, deshalb muss jeder mitziehen und in jeder Partie sein Bestes geben. Das haben wir heute, wenn überhaupt, nur ansatzweise aufs Feld gebracht", stellte der Spielertrainer seinem Team allenfalls ein ausreichendes Zeugnis aus. Dabei ging der Coach mit gutem Beispiel voran, war trotz einer gerade überstandenen Erkältung mit 21 Punkten bester Scorer.

Auch Hendrik Merckens fand nach der beruflich bedingten Zwangspause eine Woche zuvor gut ins Spiel. Der Center erzielte alle fünf Punkte zur 5:4-Führung. Durch die Korberfolge von Mattheus Kondraciewicz zum 24:22 am Ende des ersten Viertels und Michael Mulde gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs (26:22) zeigte der TuS noch Präsenz. Dann aber gelang den Giants ein 10:0-Lauf, ohne dass die Hildener in dieser Phase ein geeignetes Gegenmittel fanden. Mit Karals Dreier zum 29:32 schien der Anschluss wieder geschafft, doch bis zur Halbzeit lag das Team von Ex-Nationalspieler Gerrit Terdenge wieder mit acht vorne.

Auch den dritten Spielabschnitt entschieden die Düsseldorfer mit 20:13 für sich. Der TuS streute zwar zwischenzeitlich kleine Glanzlichter ein, wie den Dreier von Ahmed Kaichouhi zum 35:42 (21.), aber meist fehlte sowohl in der Defense als auch im Spiel nach vorne, die notwendige Konzentration und Entschlossenheit.

"Die im Schnitt jungen Düsseldorfer haben das schon clever gemacht, sie wollten den Sieg einfach mehr. Wir dagegen haben uns nicht entschlossen genug gegen die drohende Niederlage gewehrt", resümierte Cem Karal nach dem Derby. Dennoch startete seine Mannschaft zunächst mit einem 5:0-Lauf in den Schlussdurchgang. Nur noch 60:50 hieß es für die Gastgeber in der 32. Minute. Die aber ließen sich den vierten Saisonsieg nicht mehr aus der Hand nehmen und legten, während die Hildener mehr und mehr resignierten, nach der 67:57-Führung (37.) sogar noch zu.

TuS Hilden: Kaichouhi (4), Merckens (15), Mulde (7), Karal (21), Kondraciewicz (13), Battal (2), Holtz, Dahlhaus, Kuligowski.

(ER)