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Basketball: Basketball: TuS 96 braucht Punkte

Basketball : Basketball: TuS 96 braucht Punkte

Die Hildener empfangen in der 2. Regionalliga den Rhöndorfer TV II zum Kellerduell. Der Sieger geht beruhigt in die zweiwöchige Herbstferienpause.

TuS Hilden - Rhöndorfer TV II. Beide Mannschaften starteten mit zwei Niederlagen in die 2. Regionalliga. Daher steht für die Hildener heute Abend um 19 Uhr in der Stadtwerke Hilden Arena ein richtiges Kellerduell im Terminplan. Rhöndorf unterlag zuletzt nach Verlängerung 75:82 gegen seinen Ex-Klub Barmer TV, gegen den wiederum der TuS 96 beim Auftakt verlor - diesem Aspekt will Cem Karal aber keine große Bedeutung beimessen. Der Trainer der Hildener schätzt die Ausgangsposition durchaus realistisch ein, hofft einerseits auf den ersten Saisonsieg und damit auf ein verspätetes Geschenk nach seinem 36. Geburtstag am Donnerstag. Andererseits weiß er aber auch um die Qualitäten der jungen Rhöndorfer Truppe, die trotz der Startschwierigkeiten basketballerisch gut ausgebildet ist: "Die sind spielerisch stark und nutzen gegnerische Ballverluste immer zu schnellen Gegenstößen. Wir werden geduldig und kontrolliert nach vorne spielen, um diese Fastbreaks möglichst einzuschränken."

In Sachen Personal scheint Rhöndorf nur schwer auszurechnen. Da für deren erste Mannschaft erst am nächsten Wochenende (3. Oktober) die 2. Bundesliga beginnt, ist mit der ein oder anderen Verstärkung aus dem erweiterten ProB-Kader zu rechnen. "Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Das wird so oder so ein schweres Spiel, aber wir sind natürlich gewappnet und nicht chancenlos", strahlt Karal gedämpften Optimismus aus. Auch wenn Michael Mulde (Urlaub) fehlt und der Einsatz von Lennart Klever (Rückenprobleme) fraglich ist.

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Aus einem weiteren Grund ist es wichtig, im dritten Anlauf in der neuen sportliche Umgebung möglichst das erste Ausrufezeichen zu setzen. "Es folgt dann eine vierwöchige Wettkampfpause. Mit einem Erfolgserlebnis im Hinterkopf ist es nicht nur leichter, die Jungs bei Laune zu halten. Dann macht uns allen auch das Training mehr Spaß. Wir müssen ja immer weiter an uns arbeiten, das Zusammenspiel verbessern und die neuen Leute taktisch integrieren", betont der TuS-Trainer. Der möchte sein Team im nächsten Meisterschaftsspiel am 25. Oktober bei einem seiner ehemaligen Vereine, der ART Düsseldorf, in Bestform präsentieren und dem zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählenden Tabellenzweiten ein gleichwertiger Gegner sein.

(RP)