Leichtathletik: Bahnlaufserie endet im September

Leichtathletik : Bahnlaufserie endet im September

Der letzte Wettkampf des von der LG Stadtwerke organisierten Events wurde Ende Juni wegen der Hitze verschoben.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte richtet die LG Stadtwerke Hilden, die als sportlicher Veranstalter des beliebten Hildanuslaufs über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, eine dreiteilige Bahnlaufserie aus. Die ersten beiden Termine liefen reibungslos und mit sehr guter Resonanz. Der dritte Termin Ende Juni allerdings musste aufgrund der starken Hitze verschoben werden.

Auf der Bezirkssportanlage am Bandsbusch spielten sich vergangenen Monat nahezu jeden Mittwoch spannende Wettkämpfe im Sprint und Hürden-Sprint ab, sowie über Mittel- und Langstrecke: Auf der roten Tartanbahn rund um das Spielfeld liefen Teilnehmer ab 16 Jahren um die Wette, ohne dabei die fiesen Hürden aus den Augen zu verlieren. Das sommerliche Wetter jener Tage stellte eine zusätzliche Herausforderung dar.

Rund 70 Anmeldungen erhielt die LG bei der Premiere. „Damit sind wir schon sehr zufrieden“, fasst Willy Bexkens, Leichtathletiktrainer bei  und Organisator der neuen Bahnlaufserie zusammen. Rund 40 Mitglieder aus den eigenen Reihen stellten sich bereits der Herausforderung der diversen Disziplinen über 75 Meter (Jugend 14) bis 10.000 Meter für die höheren Altersklassen. Anders, als beim Hildanuslauf, für den die LG bekannt ist, reicht es bei der Bahnlaufserie nicht einfach nur eine Strecke möglichst schnell zu laufen. Hier müssen sich die Teilnehmer zusätzlich auch auf die Hürden einstellen. Ein ordentliches Tempo sei ebenso wichtig, wie ein guter Laufrhythmus. „Das wichtigste beim Hürdenlauf ist den Rhythmus mitzunehmen, dem einen die Hürden vorgeben“, verrät Bexkens. Wer zwar schnell läuft, vor den Hürden allerdings ins Straucheln gerät oder auf der Stelle tippelt, um den besseren Sprungfuß zu nutzen, verliere unnötig Zeit und gerate aus dem Takt. Daher ist dieser Wettkampf auch für Zuschauer sehr attraktiv.

Die Resonanz auf die neue Bahnlaufserie sei bislang so positiv, sodass auch schon eine Fortsetzung in 2020 angedacht ist. Ziel ist es, das neue Event ähnlich erfolgreich wachsen zu lassen wie den Hildanuslauf, der in diesem Jahr seine 25. Auflage feiert, nur in anderen Disziplinen, um damit weitere Sportler nach Hilden zu locken. „Die Anlage eignet sich ja wunderbar dafür“, lobte der LG-Trainer.

Der letzte Lauf der Serie, der eigentlich am 26. Juni hätte starten sollen, wurde wegen der hohen Temperaturen von weit über 30 Grad abgesagt. Bei sengender Hitze, urteilte Bexkens, sei es zu gefährlich, die Athleten auf die Bahn zu schicken. „Wir haben beschlossen, die Bahnlaufserie nach den Sommerferien am 18. September zu beenden.“ Bis dahin dürften die Temperaturen wieder abschwächen, sodass Höchstleistungen Am Bandsbusch geboten werden können.

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