Fußball Aufwärtstrend bestätigen

Fußball · Nach dem 5:2 über den Favoriten TuS Bösinghoven rechnet sich der 1. FC Wülfrath auch beim SV Sonsbeck. aus. Das Minimalziel des Fußball-Niederrheinligisten ist ein Punkt.

 Die FCW-Fußballer wollen auch in Sonsbeck Tore bejubeln.

Die FCW-Fußballer wollen auch in Sonsbeck Tore bejubeln.

Foto: Dietrich janicki

Sonsbeck — 1. FC Wülfrath. "Wir haben versäumt, im ersten Durchgang das Ergebnis deutlicher zu gestalten, der Hildener Torwart war der Matchwinner", bilanzierte Pressesprecher Andreas Proest nach dem Sonsbecker 1:3 (1:0) beim SV Nord.

Nach der frühen Führung durch Manfred Wranik (7.). ließen die Gäste mehrere gute Chancen aus und gingen nur mit einer 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff verwandelten Tobias Schössler (57.), Benjamin Thoma (67. Foulelfmeter) und Alfred Ziegler (69.) den Rückstand in einen 3:1-Sieg (siehe "Jubel über ersten Dreier").

Klassischer Fehlstart

Die Verantwortlichen des Fußball-Niederrheinligisten müssen von einem klassischen Fehlstart sprechen: drei Spiele, drei Niederlagen, 2:6 Tore. Somit stehen die Sonsbecker im Heimspiel gegen den 1. FC Wülfrath am Mittwoch (19.30 Uhr) schon unter starkem Druck.

"Die Spieler sind einfach zu brav, müssen viel aggressiver agieren", fordert Trainer Horst Riege, der auf Michael Müller (gesperrt), Felix Terlinden und Fabian Hastedt (verletzt) verzichten muss. Der Einsatz von Yavus Baser ist fraglich.

Nach dem Befreiungsschlag gegen den TuS Bösinghoven (5:2) können Wülfrather dagegen entspannter in die morgige Partie gehen — die Aufgabe scheint lösbar. "Ich kann mir nicht erklären, warum die Sonsbecker so schwer aus den Startblöcken gekommen sind", betont FCW-Coach Frank Kurth. "Ich werde mich genau informieren, wo derzeit die Probleme liegen. Wir werden die Sonsbecker aber keinesfalls unterschätzen, denn wir haben uns in der vorigen Saison dort schwer getan."

Dass der SVS über spielerische und kämpferische Qualitäten verfügt, habe das Team auch beim Aufsteiger SV Hilden-Nord gezeigt. "Ich hoffe nicht, dass bei den Sonsbeckern ausgerechnet gegen uns der Knoten platzt", so Frank Kurth, der dabei an seine Elf denkt, die in den ersten beiden Spielen enttäuschte, dann aber gegen den Favoriten Bösinghoven eine Klasseleistung bot und auch in der Höhe verdient mit 5:2 gewann.

Aufgrund der guten Vorstellung , sieht Frank Kurth keine Notwendigkeit, Umstellungen vorzunehmen. Verzichten muss er weiterhin auf Stürmer Ganesh Pundt, für den in dieser Woche ein wichtiger Untersuchungstermin für seine Schulterverletzung ansteht.

"Ich hoffe, dass eine Diagnose gestellt werden kann und er demnächst wieder ins Training einsteigen kann." Die ebenfalls verletzten Daniel Stolzenberg und Dennis Levering dürften dagegen noch längere Zeit ausfallen.

Durch den Erfolg über Bösinghoven haben die Wülfrather nicht nur Punkte gesammelt, sondern sicherlich auch Selbstvertrauen getankt. Trotzdem bleibt Frank Kurth vorsichtig: "Wenn wir einen Zähler holen, haben wir nach vier Spielen vier Punkte auf der Haben-Seite — damit könnte ich gut leben."

(klm)
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