Handball: Aufsteiger TBW hat einen schweren Stand

Handball: Aufsteiger TBW hat einen schweren Stand

Die Wülfrather Handballerinnen verlieren auch das Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe II. Nach einem schwachen Start sorgt die Mannschaft von Lars Faßbender mit einem Kraftakt noch für etwas Ergebniskosmetik.

Die Fortschritte der Handballerinnen des TB Wülfrath in der Dritten Liga sind unverkennbar, gleichwohl reichten die Lernerfolge des Faßbender-Teams bislang nicht, um auch in eigener Halle endlich mal einen Sieg einzufahren. Viele Möglichkeiten bleiben dem Aufsteiger nicht mehr, um das Ziel noch zu verwirklichen. Genauer gesagt: nur eine. Und zwar am 14. April im Heimspiel gegen die SG Menden Sauerland Wölfe. Dem aktuellen Tabellenvierten unterlagen die Wülfratherinnen im Hinspiel mit 26:34.

Im Duell gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Blomberg-Lippe geriet die Mannschaft von Lars Faßbender schnell in Rückstand - wieder einmal. Das 0:1 nach 31 Sekunden glich Kristin Meyer in der dritten Minute aus, nachdem zuvor Paula Stausberg einen Siebenmeter vergab. Danach aber zogen die Gäste das Tempo an und setzten sich bis auf 10:1 (15.) ab. Zwar nahm Faßbender zwischendrin eine Auszeit, doch die vermochte den Angriffswirbel der HSG-Handballerinnen nicht zu stoppen. Erst in der Folge fassten die Wülfratherinnen etwas Fuß in der Partie, erzielten in den nächsten 15 Minuten immerhin acht Treffer. An der klaren 17:9-Führung Blombergs zur Pause änderte das allerdings nichts.

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Auch in der zweiten Halbzeit standen die TBW-Handballerinnen in der Fliethe-Halle auf verlorenem Posten. Immerhin schafften sie es, die Partie in den ersten fünf Minuten ausgeglichen zu gestalten. Paula Stausberg, mit sieben Treffern diesmal erfolgreichste Werferin des TBW, markierte das 12:20 (36.). In der Folge geriet die Offensive der Gastgeberinnen wieder ins Stocken. Zwischenzeitlich setzte sich Blomberg auf 29:14 (43.) ab - ein Debakel drohte. Doch die Wülfratherinnen packten ihr Kämpferherz aus und arbeiteten sich wieder heran. Kristin Gipperich traf zum 21:33 (53.), Friederike Büngeler legte das 22:33 nach. Und nach dem 35:22 (57.) von Cara Reiche gehörte der Schlussspurt ganz dem TBW. In den letzten Minuten erzielten Nicole Hölters, Kirsten Buiting, Paula Stausberg per Siebenmeter und aus dem Feld heraus noch vier Tore in Folge, sorgten damit für Ergebniskosmetik, die wichtig für die Moral war.

Vor Ostern bleibt nun etwas Zeit zum Regenerieren, dann aber steht schon das nächste Spiel an, und das zu ungewohnter Zeit: Anpfiff ist am 5. April um 20 Uhr beim BV Borussia Dortmund II.

(RP)