ASV Mettmann tut sich gegen den ASV Wuppertal schwer

Fußball : ASV Mettmann erringt einen Punkt

Die Mannschaft von Maik Franke hat gegen den abstiegsgefährdeten ASV Wuppertal arge Probleme, weil es im Angriff an der notwendigen Konsequenz fehlt.

Nach dem Abpfiff der Bezirksliga-Begegnung zwischen dem ASV Mettmann und dem ASV Mettmann freuten sich vor allem die mitgereisten Wuppertaler Fans. Mit dem torlosen Unentschieden waren die Gäste-Zuschauer und das Wuppertaler Team mehr als zufrieden, denn mit dem Punktgewinn wurden die letzten Zweifel am Klassenerhalt ad acta gelegt. Die Mettmanner Verantwortlichen hatten sich zwar mehr als den einen Zähler erhofft, die Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen. „Die Begegnung war ein Spiegelbild der Rückserie. Wir spielen und kombinieren bis zum gegnerischen Strafraum gefällig. In der Box agieren wir dann harmlos und kommen selten zu einem vernünftigen Abschluss“, erläuterte Maik Franke. Der Mettmanner Trainer stellte fest, dass die Gastgeber mehr Chancen als die Wuppertaler kreierten, machte aber zugleich keinen Hehl daraus, dass sich die Gäste den Punkt durch intensive Defensivarbeit nicht unverdient sicherten. „Die haben versucht, ihren besten Spieler Louis Rosenecker in Schussposition zu bringen und gehofft, mit einem der Konter zum Torerfolg zu kommen. Ansonsten genügte es ihnen, tief zu stehen und mit einem massiven Abwehrverbund einen Gegentreffer zu verhindern.“

Dabei waren es die Gäste, die als erste eine der wenigen klaren Chancen des Spieles besaßen. In der achten Minute kombinierten sie über mehrere Stationen, ein Wuppertaler Stürmer kam im Fünf-Meter-Raum an den Ball und jagte freistehend das Leder hoch über den Mettmanner Kasten. Danach kontrollierten die Gastgeber die Begegnung, ohne spielerische Glanzpunkte zu setzen. Oft zerfiel das Mettmanner Spiel in Einzelaktionen, bei denen die Fußballer aber letztlich den entscheidenden Zweikampf in Nähe des Wuppertaler Strafraums verloren oder es reihten sich einige Fehlpässe aneinander, so dass die Gegner immer wieder in Ballbesitz kam. Dann hatten die Mettmanner Fans den Torschrei auf den Lippen, als nach einer der seltenen wirklich gelungenen Kombinationen Samet Akarsu zum Kopfball kam, Wuppertals starker Keeper Yannik Radojweski aber glänzend reagierte (23.). Kurz darauf strich ein Distanzschuss der Gäste knapp am Pfosten vorbei. Die Mettmanner hatten bis zur Pause ebenfalls mit Schüssen aus der Distanz weitere Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel besaßen die Gastgeber optisch weiterhin ein Übergewicht, die ganz klaren Chancen blieben jedoch aus. Wenn es dann doch einmal gelang, in Tornähe zu kommen, war spätestens beim aufmerksamen Wuppertaler Keeper Endstation. „Was nützt es, wenn wir 70 Prozent Ballbesitzanteile haben, aber letztlich nichts Zählbares dabei herauskommt“, war der Sportliche Leiter Mutlu Yalavac vom Auftritt des Mettmanner Teams nicht unbedingt angetan.

ASV Mettmann: Gaszak – Fürguth (83. Duraku), Sahin, Kitahashi, Hamid (80. Cöl), Tahiraj, Dogan, A. Assakour (80. Arogundade), Y. Assakour, Przybylski, Akarsu.

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