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Fußball: ASV Mettmann tanzt die Favoriten aus

Fußball : ASV Mettmann tanzt die Favoriten aus

Die Bezirksliga-Mannschaft von Michael Kirschner unterstreicht mit dem Sieg beim Niederbergischen Hallenmasters ihre Ambitionen. Das Landesliga-Team von Ausrichter 1. FC Wülfrath belegt am Ende den dritten Platz.

Der ASV Mettmann wurde verdienter Sieger des Adolf-Lutz- Gedächtnisturniers, das auch als Niederbergisches Hallenmasters gilt. In einem spannenden Finale gewann das Team von Michael Kirschner mit 3:1 gegen Titelverteidiger und Landesliga-Spitzenreiter SC Velbert. Severin Przybylski sorgte kurz nach dem Anpfiff für die 1:0-Führung. Marc Eilenberger erhöhte auf 2:0. Danach drängte der SC Velbert vehement auf den Anschlusstreffer. Der gelang dann Julian Gaulke. In der spannenden Schlussphase sorgte erneut Marc Eilenberger mit dem Treffer zum 3:1 für den vielumjubelten Turniersieg des Mettmanner Bezirksligisten. "Wir freuen uns riesig, dass in der 19-jährigen Geschichte der Niederbergischen Hallenfußballmeisterschaft erstmals eine Mettmanner Mannschaft das Turnier gewinnen konnte", sagte ASV-Coach Michael Kirschner.

Im Spiel um Platz 3 besiegte Landesligist 1. FC Wülfrath mit 3:2 den SC Velbert II. Der favorisierte FCW tat sich schwer gegen den flott aufspielenden Bezirksligisten. Wilfried Taki erzielte schnell das 1:0 für die Wülfrather, doch fast im Gegenzug fiel der Ausgleich. Dann reagierte FCW-Keeper Justin Knackmuss zweimal glänzend. Sebastian Steinebach traf zum 2:1 und Wilfried Taki erhöhte auf 3:1, ehe Konstantin Garidis auf 2:3 verkürzte.

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Zuschauer, Trainer und Offiziellen waren sich einig, dass mit dem ASV Mettmann die überragende Mannschaft des Turniers verdient den Titel holte. Die Mettmanner marschierten mit drei Erfolgen souverän durch die Vorrunde. Im Halbfinale deklassierte der technisch überragende ASV den 1. FC Wülfrath mit 4:0. Im anderen Halbfinale behielt im vereinsinternen Duell das Landesliga-Team der Velberter mit 5:1 gegen die eigene Bezirksliga-Mannschaft klar die Oberhand.

Etwas Pech hatten Bezirksligist SCB Neandertal und A-Kreisligist TSV Einigkeit Dornap. Beide Teams wurden in ihren Vorrundengruppen - jeweils punktgleich mit dem Zweiten - nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Dritter und verpassten knapp den Einzug ins Halbfinale. Das änderte aber nichts an dem guten Eindruck, den die beiden Mannschaften beim Masters hinterließen. Dem SCB gelang in der Vorrunde die Überraschung mit dem 2:1-Sieg über den 1. FC Wülfrath.

Das Turnier war erneut gut organisiert. Ein großes Helferteam um Organisationschef Werner Walinski sorgte dafür, dass Zuschauer und Spieler im Foyer der Fliethe-Halle mit Getränken und Essen versorgt wurden. Hallensprecher Tino Rapisarda informierte über die Spielstände und Torschützen. Es gab aber auch kritische Stimmen. Dass nur noch neun Mannschaften teilnahmen und das Hallenmasters nur über einen Tag ging, fand nicht unbedingt die Zustimmung verschiedener Vereinsvertreter. Im Vergleich zu früheren Turnieren litt darunter auch das spielerische Niveau. "Wir wollen im nächsten Jahr das Hallenmasters über die Grenzen Niederbergs hinaus ausschreiben und hoffen, dass wir dann wieder eine zweitägige Veranstaltung mit 20 Mannschaften durchführen können", machte Rapisarda deutlich, dass der Ausrichter auf die berechtigte Kritik reagieren will.

ASV Mettmann: Demirhat - Gelmez, Zelles, Ucuran, Eilenberger, Akarsu, Dogan, Przybylski, Daskin, Malek.

1. FC Wülfrath: Knackmuss - Fürguth, Unzular, Hacisalihoglu, Kizilisik, Taki, Ilfrassen, Steinebach.

(klm)