Fußball: Ambitionierte Wülfrather brauchen eine Siegesserie

Fußball : Ambitionierte Wülfrather brauchen eine Siegesserie

Die FCW-Fußballer wollen endlich den Anschluss zur Spitzengruppe der Bezirksliga herstellen.

1. FC Wülfrath - TSV Union Wuppertal. Nach dem verdienten Sieg beim Tabellendritten in Frohnhausen heißt es für die Wülfrather Bezirksliga-Fußballer am Sonntag (15 Uhr Lhoist-Sportpark am Erbacher Berg) nachzulegen. "Das ist für uns ein ganz anderes Spiel", bemerkt Joachim Dünn und erläutert weshalb. "In Frohnhausen haben wir bei einer der Spitzenmannschaften der Bezirksliga gespielt. Da gingen meine Spieler mit notwendigen Einstellung und Bissigkeit an diese schwere Aufgabe heran. Gegen den Aufsteiger, der auf einem Abstiegsplatz steht, bleibt abzuwarten, wie wir da auftreten."

Der Wülfrather Trainer hat sein Team bereits eindringlich gewarnt, die Union auf die leichte Schulter zu nehmen. "Da besteht überhaupt kein Grund zu, denn die Bezirksliga-Gruppe 2 scheint recht ausgeglichen zu sein", sagt er. Dünn erinnerte seine Mannschaft daran, dass sie in dieser Saison schon einige unnötige Punkte gegen vermeintlich schwächere Teams abgab. "Wenn wir wirklich in der Tabelle oben mitmischen wollen, können wir uns solche Punktverluste nicht mehr erlauben", betont er.

Der FCW, der in Frohnhausen durchaus überzeugte und zu Recht drei Punkte in die Kalkstadt mitnahm, wird alles dafür tun, um mit der notwendigen Einstellung die Partie gegen die Wuppertaler für sich zu entscheiden. Sollte das gelingen, hält das Team weiterhin Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel. Für die FCW-Fußballer wäre es wichtig, jetzt eine Serie zu landen, um direkten Kontakt zum Spitzenreiter Union Velbert und dem Bezirksliga-Zweiten TVD Velbert zu bekommen. Das spielerische Potenzial steckt im Kader, wurde aber im bisherigen Saisonverlauf nicht immer abgerufen.

"Wir liegen nach neun Spieltagen vier bis fünf Punkte hinter dem Soll. Da haben wir noch einiges gutzumachen und dürfen keineswegs weiterhin Punkte verschenken", sagt Joachim Dünn. Der Coach hat fast alle Spieler an Bord. Auch der Langzeitverletzte Markus Fürguth trainiert mittlerweile wieder mit der Mannschaft. "Er wird aber noch etwas brauchen, bis er wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann", vermutet Dünn. Maximilian Noll steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. In die Startformation zurück kommt Innenverteidiger und Kapitän Julian Guxha, der nach einer gelb-roten Karte ein Spiel aussetzen musste. Das bedeutet zugleich, dass Martin Haschke, der in Frohnhausen Guxha als Abwehrchef gut vertrat, wieder in seiner eigentlichen Funktion als Trainer auf der Bank Platz nimmt.

(klm)