Fußball: Absteiger Wülfrath steht an der Bezirksliga-Spitze

Fußball : Absteiger Wülfrath steht an der Bezirksliga-Spitze

08 Radevormwald - 1. FC Wülfrath 1:4 (0:2). Zwei Spiele, zwei Siege - Spitzenreiter der Bezirksliga. Einen besseren Saisonauftakt hätten sich die Verantwortlichen des 1. FC Wülfrath nicht wünschen können. Ihre momentan gute Verfassung unterstrichen die FCW-Fußballer beim klaren Erfolg in Radevormwald. Der Aufsteiger hatte am vergangenen Sonntag immerhin mit 7:0 bei der Spvg. Solingen 03 gewonnen. Die kämpferische und spielerische Dominanz der Wülfrather in Rade dokumentierte Joachim Dünn mit den Worten. "Dem Spielverlauf nach hätten wir sogar noch höher gewinnen können." Der Sportliche Leiter des FCW stellt aber einige Ansprüche an sein Team. "Wir haben zwar hoch gewonnen, vom Kombinationsfußball her hat mir die zweite Halbzeit beim 2:0-Sieg gegen Jugoslavija aber noch besser gefallen." Überragender Akteur der Wülfrather in Radevormwald war Wilfried Taki, der mit drei Treffern an frühere gute Zeiten als Torjäger erinnerte.

08 Radevormwald - 1. FC Wülfrath 1:4 (0:2). Zwei Spiele, zwei Siege - Spitzenreiter der Bezirksliga. Einen besseren Saisonauftakt hätten sich die Verantwortlichen des 1. FC Wülfrath nicht wünschen können. Ihre momentan gute Verfassung unterstrichen die FCW-Fußballer beim klaren Erfolg in Radevormwald. Der Aufsteiger hatte am vergangenen Sonntag immerhin mit 7:0 bei der Spvg. Solingen 03 gewonnen. Die kämpferische und spielerische Dominanz der Wülfrather in Rade dokumentierte Joachim Dünn mit den Worten. "Dem Spielverlauf nach hätten wir sogar noch höher gewinnen können." Der Sportliche Leiter des FCW stellt aber einige Ansprüche an sein Team. "Wir haben zwar hoch gewonnen, vom Kombinationsfußball her hat mir die zweite Halbzeit beim 2:0-Sieg gegen Jugoslavija aber noch besser gefallen." Überragender Akteur der Wülfrather in Radevormwald war Wilfried Taki, der mit drei Treffern an frühere gute Zeiten als Torjäger erinnerte.

Der flinke Außenstürmer war es auch, der die 1:0Führung (23.) markierte, als er mit einem Schuss ins kurze Eck erfolgreich war. "Der Ball war sicherlich nicht unhaltbar", wies Joachim Dünn auf die Hilfe des Rader Torwarts hin. Wenig später gab es eine Chance für die Gastgeber, als die FCW-Abwehr einschließlich Torwart Damir Ivosevic bei einer Offensivaktion der Rader nicht im Bilde war. Wülfrath setzte weiter auf den Angriffsmodus und Taki erzielte den 2:0-Halbzeitstand (43.).

Nach dem Wiederanpfiff agierten die Gäste weiterhin offensiv und erspielten sich durch Adem Cakat zwei gute Tormöglichkeiten. "Willi" Taki krönte dann seine Leistung, als er den Ball mit dem Außenrist in den Winkel beförderte (62.). Im Gefühl der sicheren Führung schalteten die Gäste einen Gang zurück. Das wirkte sich negativ aus, denn Radevormwald erzielte den Ehrentreffer (78.). Der FCW agierte danach wieder zielstrebiger und der für Taki eingewechselte Muhammed Akbulut setzte mit seinem Treffer den Schlusspunkt zum 4:1 (86.).

1. FCW: Ivosevic - Gehse (66. Sagmak), Haschke, Guxha, Fürguth, Kizilarslan, Siedlarski, Sahin, Morsbach (66. Muanga), Taki (72. Akbulut), Cakat.

1. FC Wülfrath - VfB Solingen. Nach dem guten Saisonstart dürfen die Wülfrather Bezirksliga-Fußballer gegen den VfB Solingen (Sonntag, 15 Uhr, Lhoist-Sportpark am Erbacher Berg) auf reges Zuschauerinteresse hoffen. Treffen doch mit dem 1. FCW und dem VfB Solingen zwei Mannschaften aufeinander, die vor der Saison zum Favoritenkreis zählten. Während die Gastgeber bisher dieser Einschätzung gerecht wurden, hatten im Gegensatz dazu die Solinger einen etwas holprigen Saisonstart. "Der VfB wurde in der Solinger Fußballszene nicht von ungefähr zu den Aufstiegskandidaten gerechnet. Wir sind uns darüber im Klaren, dass wir vor einer schweren Aufgabe stehen", geht Joachim Dünn mit dem notwendigen Respekt in die Begegnung. "Trainer Maik Franke wird unseren Spielern sicherlich deutlich machen, dass unser guter Start in die Saison wenig Bedeutung hat und kein Grund besteht, den VfB Solingen zu unterschätzen."

Personell kann der FCW-Coach fast aus dem Vollen schöpfen. Es fehlt nur der verletzte Mark Andro. Joachim Dünn geht trotz aller Warnungen, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, optimistisch in die Begegnung. "Wenn wir die zuletzt gezeigte Form bestätigen, müsste ein Dreier für uns drin sein", sagt der Sportliche Leiter.

(klm)
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