30. Neandertallauf steigt am 17. März 2019

Leichtathletik: Der Neandertallauf zieht Sportler schon seit 30 Jahren an

Die Vorbereitungen für die Jubiläumsauflage gehen in die Endphase. Rund 160 Helfer stehen bereit, um die Massen in die richtigen Bahnen zu lenken.

Die Vorbereitungen für den Neandertallauf stecken in der Endphase. Und die Vorzeichen stehen gut, dass die 30. Auflage den Teilnehmerrekord knackt. Die Voranmeldungen stimmen optimistisch, dass mehr als die 1745 Läufer, die im vergangenen Jahr ihre Runden drehten, diesmal die Herausforderung des ansprechenden Streckenprofils annehmen. Ulrike Fritz vom TSV Hochdahl, die bereits seit sieben Jahren im Organisationsteam steht, hofft auf gutes Wetter, denn sie weiß aus Erfahrung: „Wenn die Sonne scheint, sind die Leute ambitionierter, sich anzumelden. Dann kommt auch der eine oder andere Hobby-Läufer. Wir freuen uns über jeden, der Spaß hat zu laufen.“

Die Trümpfe des Neandertallaufs? „Das Panorama und das Relief. Der Lauf geht durch eine schöne Landschaft bis ins Stadtgebiet“, sagt Fritz. Zugleich ist die Strecke für den Hauptlauf über 14.065 Meter mit seinem Höhenprofil anspruchsvoll. „Da sind schon ein paar Stellen wie den Berg am Neanderthal-Museum hinauf“, stellt Fritz fest.

Wer von den Top-Läufern der Region an den Start geht? Das vermag die Organisationschefin nicht zu sagen. „Die lassen sich nicht gerne in die Karten schauen, sondern pokern und melden sich immer erst kurzfristig an“, berichtet Fritz mit einem verschmitzten Lächeln vom Wettbewerb, der unter den ambitionierten Sportlern herrscht. Für viele andere hingegen ist der Lauf in Erkrath einfach der Einstieg in die Saison, andere nutzen ihn zur Vorbereitung auf einen Marathon.

Was macht den 30. Lauf aus? Wer sich früh anmeldete, hatte ein Jubiläums-Shirt sicher. Wer sich am Veranstaltungstag anmeldet, hat die Chance, noch eines zu erwerben. Die Sieger der einzelnen Wettbewerbe dürfen sich zudem auf individuell gestaltete Pokale mit einem Neandertaler freuen.

Wann ist Meldeschluss? Das Online-Portal ist noch bis zum Mittwoch, 13. März, 24 Uhr, geöffnet. Nachmeldungen sind aber auch am Veranstaltungstag  noch möglich.

Was ist sonst noch wichtig? Start und Ziel liegen am Bürgerhaus in Hochdahl. Seit zwei Jahren werden die Laufzeiten mittels Chip gemessen. 160 Helfer sind an dem Sonntag im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Sie rekrutieren sich aus dem TSV Hochdahl , dem TuS Erkrath, dem Lauftreff Alt-Erkrath und Mitstreitern aus dem früheren Lauftreff Kemperdick. Hauptsponsoren sind die Kreissparkasse Düsseldorf (Filiale Erkrath) und die Stadtwerke Erkrath.

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