Leichtathletik: 25. Neandertallauf in den Startlöchern

Leichtathletik : 25. Neandertallauf in den Startlöchern

Vier Wochen vor dem Jubiläumslauf machen die ausrichtenden Vereine TSV Hochdahl, Lauftreff Alt-Erkrath, ASV Lauftreff Kemperdick und der TuS Erkrath Werbung für den ambitionierten Wettkampf in allen Altersklassen.

Der Neandertallauf feiert dieses Jahr Jubiläum. Bereits zum 25. Mal organisieren der TSV Hochdahl, der ASV Lauftreff Kemperdick, der Lauftreff Alt-Erkrath und der TuS Erkrath am 16. März die Laufveranstaltung, die nichts von ihrem Reiz für die Sportler eingebüßt hat. "Der Lauf hat sich über die Grenzen der Stadt Erkrath hinaus etabliert und ein gutes Ansehen bekommen", unterstreicht Gregor Jeken. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Erkrath geht diesmal mit gutem Beispiel voran und will den "Drittel-Marathon" in Angriff nehmen, also die Strecke über 14 065 Meter. Jeken machte zu dem in den vergangenen Wochen Werbung in den eigenen Reihen. Eine Gruppe von gut zehn Stadtwerke-Mitarbeitern ist daher diesmal mit von der Partie. "Wir wollen auch mal selbst aktiv sein und den Mitarbeitern zudem die Gemeinschaft darstellen", sagt Jeken.

Für die Angestellten der Kreissparkasse Düsseldorf hat der Start beim Neandertallauf dagegen schon lange Tradition. "Wir haben mindestens zehn Mitarbeiter, die mitlaufen", berichtet Wolfgang Soldin, Direktor der Filiale in Erkrath, voller Stolz. Die Kreissparkasse ist Sponsor der ersten Stunde. "25 Jahre sind eine lange Zeit — da hat man sich kennengelernt", betont Soldin. Und findet Bestätigung bei Doris Küppers. Die stellvertretende Vorsitzende des TSV Hochdahl hält die organisatorischen Fäden gemeinsam mit Klaus Bauer (Vorsitzender Lauftreff Alt-Erkrath), Ulrich Scharrenberg (Vorsitzender ASV LT Kemperdick) und Ursula Mayer (2. Vorsitzende TuS Erkrath) in bewährter Manier in der Hand — nach dem Jubiläumslauf will sie aber im nächsten Jahr kürzer treten, arbeitet derzeit schon ihre Nachfolgerin Ulrike Fritz (Geschäftsstelle TSV Hochdahl) ein.

Knapp 250 Läufer haben sich bereits angemeldet, doch Doris Küppers rechnet zwei Wochen vor dem Lauf mit einem sprunghaften Anstieg der Zahlen. "Bis Samstagabend vor dem Lauf sind es dann circa 1200 Meldungen", weiß sie aus Erfahrung. Und wenn das Wetter mitspielt, kann die Schar der Sportler auch wieder die 1500er-Marke wie in 2012 knacken. Im vergangenen Jahr machten sich lediglich 1300 Aktive auf den Weg — das lag allerdings auch am Winter, der mit einem späten Frosteinbruch zu schafen machte.

Einen wichtigen Teil bilden wieder die Bambini- und Kinderläufe, die in den vergangenen Jahren steigende Teilnehmerzahlen verzeichneten. Jetzt rechnen die Organisatoren mit rund 500 Nachwuchsläufern, die in fünf verschiedenen Altersklassen das Rennen aufnehmen. Dazu gibt es wieder einen Volkslauf über die 5000-Meter-Strecke. Den Höhepunkt bildet dann der Wettkampf über die 14 065 Meter, der für Läufer und Nordic Walker gleichermaßen ausgeschrieben ist.

"Eine Veranstaltung dieser Größenordnung ist ohne Sponsoren nicht möglich", hebt Doris Küppers die finanzielle Unterstützung der Kreissparkasse Düsseldorf und der Stadtwerke Erkrath hervor. Zugleich aber wirbt die 2. Vorsitzende des TSV Hochdahl für das ehrenamtliche Engagement. Denn die Veranstalter benötigen über 150 Helfer — allein 60 davon fungieren beim Drittel-Marathon als Streckenposten. "Es wird immer schwieriger, diese Helfer zu finden", gesteht Küppers. Einige stellen sich bereits seit den Anfängen des Neandertallaufs zur Verfügung, sind entsprechend älter geworden. "Wir brauchen auch mal Helfer der anderen Generation", stellt Küppers fest und möchte gerne einen Verjüngungsprozess einleiten. Vier Wochen vor dem Start am 16. März haben die Organisatoren also noch alle Hände voll zu tun. Zugleich aber steht ihnen die Freude über das Jubiläum ins Gesicht geschrieben.

(RP)
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