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Wülfrath: 1. FCW startet Kampf um den Klassenerhalt

Wülfrath : 1. FCW startet Kampf um den Klassenerhalt

Kurz vor dem Meisterschaftsauftakt im neuen Jahr verpflichtet der Fußball-Oberligist Eremias Ghebremedhin und Yannick Salem.

VfL Rhede - 1. FC Wülfrath. Vor der ersten Begegnung nach der Winterpause blickt Joachim Hopp dem weiteren Saisonverlauf positiv entgegen. "Wir sind zwar Schlusslicht in der Oberliga Niederrhein, haben uns aber noch lange nicht aufgegeben. Im Gegenteil - wir wollen die Tabelle von unten aufrollen", sagt der Wülfrather Trainer.

Das Wort Abstieg habe er aus seinem Vokabular gestrichen. Er sei seit jeher eine Kämpfernatur gewesen und werde auch jetzt bis zum letzten Spieltag alles daransetzen, dass der FCW den Klassenerhalt schafft. "So wie ich denken aber auch alle Spieler. Das stimmt mich hoffnungsfroh. Beim FCW lässt keiner im Kader oder im Vorstand die Köpfe hängen", betont er. Hopp verweist darauf, dass die Wülfrather in der Winterpause auf dem Transfermarkt recht aktiv waren. "Daran ist zu erkennen, dass wir uns mit aller Macht gegen den Abstieg stemmen und alles Machbare versuchen, damit der FCW auch in der nächsten Spielzeit der Oberliga angehört."

Einen Tag vor Ablauf der Wechselfrist am 31. Januar verpflichete der Vorstand um Präsident Michael Massenberg zwei weitere Neuzugänge. In dem offensiven Mittelfeldspieler Eremias Ghebremedhin (früher unter anderem VfB Hilden) und dem Mittelstürmer Yannick Salem (zuletzt im Ausland, davor beim Regionalligisten Eintracht Trier) sieht Joachim Hopp zwei Spieler, die den Kader wirksam verstärken können.

Yannick Salem, der auch schon für den belgischen Zweitligisten KSK Beveren auf Torejagd ging, gehörte früher zum Kader der kongolesischen Nationalmannschaft. Mit den weiteren Neuzugängen, den Gebrüdern Julius und Maximilian Steegmann, die beide vom ambitionierten Landesligisten SC Düsseldorf-West kamen, Kaan Kursun vom Oberligisten TuS Heven sowie Torwart Volkan Güc (Arminia Darmstadt) sieht Hopp seinen Kader gut aufgestellt. "Jetzt habe ich ein ausgeglichenes Aufgebot, bei dem ich fast jede Position mit gleichwertig starken Spielern doppelt besetzt habe", registriert er einen Vorteil gegenüber der Zusammenstellung des Kaders vor der Winterpause.

Mit dem nach langer Verletzungspause wieder genesenen Dennis Levering, der früher für die SSVg Velbert in der NRW-Liga antrat und dem kurz vor der Winterpause gekommenen Stürmer Idrissa Sow vom Regionalligisten FC Würzburg stehen außerdem zwei weitere wichtige Leistungsträger für die "Mission Klassenerhalt" zur Verfügung. Am Sonntag wollen die Wülfrather beim Fünften VfL Rhede den erste Schritt in Richtung Oberliga-Verbleib machen. "Der VfL hat bisher eine gute Saison gespielt. Das heißt aber nicht, dass wir dort chancenlos hinfahren. Bei unserem 2:0Erfolg im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir uns hinter Rhede nicht verstecken müssen", erklärt Joachim Hopp.

Und hofft, dass bis Sonntag die Passformalitäten bei den zuletzt verpflichteten Eremias Ghebremedhin und Yannick Salem geregelt sind. "In unserer derzeitigen Tabellensituation müssen wir auswärts eigentlich einen Dreier anstreben. Sollte es nach dem Spielverlauf nur für einen Punkt reichen, können wir auch damit leben", betont der FCW-Cheftrainer.