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Fußball: 1. FCW kämpft um die Oberliga

Fußball : 1. FCW kämpft um die Oberliga

Nur mit einem Sieg über den Wuppertaler SV Borussia II beseitigen die Wülfrather am letzten Spieltag der Fußball-Niederrheinliga die noch bestehenden Zweifel an der Qualifikation. Allerdings hat Trainer Frank Kurth etliche verletzte Akteure.

1. FC Wülfrath – Wuppertaler SV Borussia II. Das, was die Verantwortlichen des 1. FC Wülfrath möglichst vermeiden wollten, ist eingetroffen. Erst am letzten Spieltag der Fußball-Niederrheinliga entscheidet sich, ob der 1. FC Wülfrath die Qualifikation für die neue Oberliga Niederrhein schafft. Nach der 0:4-Niederlage bei TuRU Düsseldorf muss gegen die Zweite des Wuppertaler SV unbedingt ein Sieg her, um alles klar zu machen. "Jeder Spieler weiß, worum es geht. Ich erwarte, dass jeder Akteur mehr als hundert Prozent gibt, damit die Qualifikation, die immer unser Saisonziel war, realisiert wird", weist Frank Kurth auf die wichtigste Begegnung für die Wülfrather seit langer Zeit hin. "Wir haben gegenüber unserem Mitkonkurrenten 1. FC Viersen den Vorteil, dass wir die Qualifikation aus eigener Kraft schaffen können. Die Viersener dagegen müssen neben einem eigenen Sieg darauf hoffen, dass wir oder der TuS Bösinghoven sich einen Patzer erlauben", so der FCW-Trainer.

Beim heutigen Abschlusstraining will Frank Kurth seine Mannschaft nochmals eindringlich auf die Bedeutung der Partie hinweisen. "Dazu gehört für mich auch, dass Spieler wie Markus Fürguth oder Steve Feind, die sich derzeit mit Verletzungsproblemen plagen, für diese alles entscheidende Begegnung auf die Zähne beißen, um damit die Grundlage für einen möglichen Einsatz zu schaffen", erklärt der Coach. Denn: "Bei unserer derzeitigen Verletzungsmisere brauche ich jeden Akteur, um Alternativen zu haben. Mit Dominik Rauner und Ganesh Pundt fallen am Sonntag (15 Uhr, Rheinkalkstadion) zwei Akteure aufgrund von Verletzungen erneut aus. "Diese beiden Stammspieler fehlen uns sehr", sagt Kurth mit Bedauern.

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Von seiner Mannschaft erwartet der Wülfrather Coach, dass sie ganz anders zur Sache geht als dies zuletzt bei der TuRU der Fall war. "Da haben wir fast jeden Zweikampf verloren und zugeschaut, wie Sebastian Schweers bereits nach sechs Minuten ungehindert mit einem 20-Meter-Schuss die TuRU in Führung bringen konnte." Auch bei den anderen Gegentreffern kamen die Schützen zumeist frei an den Ball. "Nur wenn wir an die Zweikampfstärke wie beim knappen 1:0Erfolg im letzten Heimspiel gegen den Spitzenreiter und Aufsteiger FC Kray anknüpfen, haben wir gegen den WSV eine Chance."

Die Wuppertaler sicherten sich letzten Sonntag mit dem 1:0-Erfolg über den Absteiger SV Hilden-Nord die Qualifikation. Das Tor des Tages erzielte bereits nach vier Minuten Toni Musto. Pech für die aufopferungsvoll kämpfenden Hildener, dass Stefan Schaumburg mit einem Foulelfmeter an Keeper Bastian Sube scheiterte. Die Elf von Peter Radojewski, bei der der Ex-FCW-Stürmer Ramiz Pasiov einige gute Chancen vergab, streifte nach dem Sieg Aufstiegs-T-Shirts mit der Aufschrift "Geschafft! Oberliga wir kommen" über. Vor hoffentlich zahlreichen FCW-Fans im Rheinkalkstadion würden die Wülfrather Spieler nach dem Abpfiff sicherlich gern eine ähnliche Aktion starten.

(klm)