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Fußball: 1. FCW holt nur ein Unentschieden

Fußball : 1. FCW holt nur ein Unentschieden

Ein Fehler in der Wülfrather Abwehr verhilft Jägerhaus Linde zum Ausgleich.

SV Jägerhaus Linde - 1. FC Wülfrath 1:1 (1:1). Maik Franke hatte es bereits vorher geahnt. "In Jägerhaus ist es unbequem zu spielen. Da können wir froh sein, wenn wir dort knapp gewinnen." Der FCW-Trainer sollte recht behalten, denn die Wülfrather taten sich auf dem kleinen Platz in Linde recht schwer. Aus dem knappen Sieg wurde nichts, weil die sehr defensiv eingestellten Wuppertaler einen der wenigen Konter zum 1:1-Ausgleich nutzten. "Dem Spielverlauf und den Chancen nach mussten wir gewinnen. Anderseits haben wir viel zu kompliziert agiert, und konnten uns auf die dicht gestaffelte Deckung der Linder nicht richtig einstellen", sagte Franke. "Jägerhaus hatte eine völlig destruktive defensive Taktik, die mit Fußball eigentlich wenig zu tun hatte. Ich kann das dem Aufsteiger aus Wuppertal aber nicht verdenken, denn gegen den klaren Favoriten fanden sie ansonsten kein anderes Mittel", resümierte der enttäuschte Coach. Das einzig Positive sei, dass der FCW auch nach dem neunten Spieltag weiterhin ungeschlagen und weiterhin Tabellenzweiter ist, fügte er hinzu.

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Von Beginn nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Mit weit in die Hälfte der Linder geschlagenen Diagonalpässen sollte die kompakte Abwehrkette der Gastgeber auseinandergerissen werden, was aber zu selten gelang. Trotzdem lief zunächst alles nach Plan für die Wülfrather. Nach einer hohen Hereingabe von Engin Kizilaslan war Yasin Sahin zur Stelle und köpfte zum 1:0 (21.) ein. Drei Minuten später fiel bereits der Ausgleich, als Bartosz Siedlarski bei einer der seltenen Offensivaktionen der Gastgeber beim Klärungsversuch lässig den Ball per Hacke zu seinem Mitspieler weiterleiten wollte - ein Linder Stürmer spitzelte jedoch dazwischen und hatte kein Problem, das Leder im FCW-Gehäuse unterzubringen. "Dieser Treffer war ein Geschenk", ärgerte sich Maik Franke über die unnötige Aktion von Siedlarski. Bis zur Halbzeit drängten die Gäste auf die erneute Führung, waren aber letztlich im Angriff zu harmlos.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Wülfrather dominierten die Begegnung, fanden jedoch gegen den Abwehrblock von Jägerhaus kein probates Mittel. "Heute wurde deutlich, dass uns ein Stoßstürmer fehlt. Zwar stand mir Willi Taki wieder zur Verfügung. Er ist aber eher ein Angreifer, der von außen kommt, Zudem war ihm nach der längeren Verletzungspause die fehlende Spielpraxis anzumerken", erklärte Maik Franke.

1. FCW: Ivosevic - Gehse, Guxha, Haschke, Fürguth, Kizilarslan, Akbulut, Sahin, Siedlarski, Sagmak. Taki.

(klm)