1. FC Wülfrath zeigt eine neue Fußball-Leidenschaft

Fußball : Ist das der Wülfrather Befreiungsschlag?

Der Trainerwechsel zeigt Wirkung: Die Fußballer des 1. FCW feiern einen klaren 4:0-Heimsieg über den SC Ayyildiz Remscheid.

Es ist schon etwas länger her, dass die bekannt kritischen FCW-Fans mit der Vorstellung ihrer Mannschaft rundum zufrieden waren. Nach dem überraschend klaren 4:0-Erfolg der Gastgeber über Ayyildiz Remscheid gab es fast nur lobende Worte. „Das war eine ganz andere Mannschaft als zuletzt, die sich da präsentierte. Das hat richtig Spaß gemacht, diesem Team zuzusehen“, lautete der Tenor. Der Erfolgsgarant war schnell benannt. „Was der neue Coach Sebastian Saufhaus in dieser kurzen Zeit seit seiner Amtsübernahme für einen Zug in die Truppe gebracht hat, ist beachtlich. Auf die weitere Entwicklung sind wir gespannt.“

Dem neuen FCW-Trainer war die Freude über den klaren Sieg anzusehen, er blieb aber recht gelassen. „Das war streckenweise gut anzusehen, ich habe aber auch mitbekommen, wo es bei uns hakt und woran wir arbeiten müssen Der gesamte Kader hat in dieser Woche in den Trainingseinheiten hart gearbeitet und das wurde mit dem verdienten Dreier belohnt“, stellte Saufhaus fest.

In den ersten 20 Minuten spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab, bis auf ein zwei Szenen gab es kaum Torgefahr. In der Folge erspielte sich der FCW ein optisches Übergewicht und zeigte erste guten Offensivaktionen. Vor allem das in den letzten Begegnungen oft vermisste strukturierte Kombinationsspiel wurde von den Fans positiv registriert. Zudem standen die FCW-Fußballer nah bei ihren Gegenspielern und gingen konsequent in die Zweikämpfe.

Die 1:0-Führung der Gastgeber fiel in der 33. Minute, als die Remscheider einen Zweikampf in Höhe der Mittellinie verloren. Mohammed Srey zog auf der rechten Außenbahn auf und davon, passte den Ball bei seiner flachen Hereingabe präzise zu Salvatore Aliberti und der brachte das Leder aus kurzer Distanz im Kasten unter. Auch das 2:0 für die Wülfrather markierte Salvatore Aliberti. Als die Ayyildiz-Abwehr den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum befördert bekam, spitzelte er clever dazwischen und schob das Spielgerät ins Gehäuse (43.).

Im zweiten Durchgang setzte Wülfrath mit klug gestaffelten Aktionen weiterhin die Akzente. Die Remscheider verlegten sich auf gelegentliche Konter, die aber von der aufmerksamen FCW-Deckung zumeist geblockt wurden. Dann hatte der eingewechselte Marcin Müller seinen Auftritt. Der Angreifer traf zunächst in aussichtsreicher Position nur den Pfosten, war aber auch nach schöner Vorarbeit von Davide Mangia mit einem satten Schuss zum 3:0 erfolgreich. Aber nicht nur der Torschütze sowie Davide Mangia überzeugten in der Offensive, Auch Stürmerkollege Anastasios Anastasiou hatte gute Szenen. Als dann Marcin Müller zum 4:0 traf, war die Partie entschieden