1. FC Wülfrath will den HSV Langenfeld besiegen

Fußball : 1. FC Wülfrath blickt nach vorne

Der Fußball-Bezirksligist will in den nächsten Begegnungen weiter fleißig Punkte sammeln. Am Sonntag kommt Aufsteiger HSV Langenfeld an den Erbacher Berg.

Der 1. FC Wülfrath ist nach seinem 3:1-Erfolg im Nachholspiel beim SC Sonnborn näher an den Tabellenzweiten Germania Reusrath herangerückt und hat das Mitmischen im Rennen um den Relegationsplatz noch nicht ad acta gelegt. „Es sind noch eine Menge Spieltage zu absolvieren. Wir haben zwar einige Punkte Abstand zum Führungsduo, sehen aber durchaus eine Möglichkeit, dass wir in der Tabelle weiter nach oben klettern, zumal wir noch gegen verschiedene Mannschaften aus dem oberen Drittel antreten müssen“, beschreibt Michael Massenberg die Ausgangslage des Fußball-Bezirksligisten.

Positiv stimmt den FCW-Vorsitzenden, dass sich die Winter-Neuzugänge mit Torwart Semih Demirhat, Dennis Krol und Bartosz Siedlarski als die erhofften Verstärkungen erwiesen. „Demirhat strahlt als Schlussmann Sicherheit aus, Dennis Krol erweist sich im Mittelfeld als der Fußballer, der für einen geordneten Spielaufbau sorgt und Bartosz Siedlarski ist für uns auf der Außenbahn als technisch beschlagener und sprintstarker Spieler sehr wichtig. Zudem überzeugt er im Abschluss“, unterstreicht Massenberg, dass der FCW mit seinen Transfers wohl richtig gelegen hat. Sowohl Demirhat als auch Krol haben Verträge über die laufende Saison hinaus, während der Kontrakt von Siedlarski bis zum Ende dieser Spielzeit befristet ist. Im Gespräch mit unserer Redaktion erklärt der FCW-Chef zudem, dass der Verein in Kürze mit den Spielern des derzeitigen Aufgebotes hinsichtlich ihres Verbleibens im Kader auch über die laufende Saison hinaus sprchen will. Massenberg kann sich vorstellen, dass vom jetzigen 21-köpfigen Kader 13 oder 14 Spieler weiter an den FCW gebunden werden. „Trainer Sebastian Saufhaus und ich werden selbstverständlich auch rechtzeitig sondieren, auf welchen Positionen wir uns gezielt von außen verstärken“, fügt er hinzu.

Seinen Blick richtet Massenberg aber zunächst auf die Begegnung gegen den Aufsteiger HSV Langenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Sportpark Lhoist am Erbacher Berg). „Das ist keine einfache, aber lösbare Aufgabe.“ Michael Massenberg erinnert sich noch gut an das Hinspiel. „Da haben wir bis zwei Minuten vor dem Abpfiff mit 2:1 geführt und kassierten dann den vermeidbaren Ausgleichstreffer. Wir haben da unnötig zwei Punkte liegen lassen.“ Er zeigt einigen Respekt vor den Langenfeldern. „Die haben bisher als Aufsteiger eine gute Saison gespielt und sind meiner Erachtens stärker als zuletzt der SC Sonnborn. Da müssen wir von Beginn an konzentriert zur Sache gehen.“ Der FCW-Vorsitzende glaubt, dass Sebastian Saufhaus die Mannschaft gegenüber der Partie in Sonnborn nicht groß verändert. Verzichten muss der Wülfrather Coach aber auf den verletzten Abdelkarim Ifrassen und auf Mohammed Srey, der sich beim Training einen Nasenbeinbruch zuzog. Da der Naturrasenplatz am Erbacher Berg weiterhin gesperrt ist, steigt das Spiel auf dem größeren der beiden Kunstrasenplätze am Erbacher Berg.

Mehr von RP ONLINE