1. FC Wülfrath will Abstand auf Verfolger wahren

Fußball : 1. FCW will Abstand auf Verfolger wahren

Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga empfängt am Sonntag den Neunten SSVg Velbert U 23. Die Wülfrather halten mit einem Sieg Kurs auf die Herbstmeisterschaft und wollen sich auf das Derby beim ASV Mettmann einstimmen.

1. FC Wülfrath – SSVg Velbert U23. Zum Derby erwarten die Wülfrather Bezirksliga-Fußballer die zuletzt deutlich formverbesserte Velberter U 23 (Sonntag, 15 Uhr, Lhoist-Sportpark). Zwei Spieltage vor Abschuss der Hinserie werden die Wülfrather alles daran setzen, dass die Punkte am Erbacher Berg bleiben und der Spitzenreiter damit den Vorsprung auf die Verfolger Union Velbert und FSV Vohwinkel wahrt. Beim Tabellendritten Vohwinkel gab es am vergangen Sontag ein torloses Unentschieden. Ebenfalls remis spielte auch die Zweitvertretung der SSVg Velbert in Vohwinkel, dem Mitfavoriten um den Aufstieg. Da führten die Velberter sogar mit 3:0, ehe dem FSV nach einem Kraftakt noch ein 3:3 gelang.

„An diesem Ergebnis ist abzulesen, dass wir vor einer schweren Aufgabe stehen“, zeigt Sebastian Saufhaus einigen Respekt vor der Velberter Mannschaft. Die Gäste, die schwach in die Saison starteten, vermeldeten zuletzt einen Aufschwung und zeichneten sich mit guten Ergebnissen aus. Vergangenen Sonntag holte die SSVg-Reserve einen klaren 4:1-Erfolg über den abstiegsgefährdeten Heisinger SV. „Da die SSVg oft die Aufstellung ändert, ist dieses Team schwer auszurechnen“, sagt Sebastian Saufhaus. „Man weiß nie, wer aus dem Oberliga-Kader dabei ist.“ Der FCW-Trainer will es mit dem Respekt aber auch nicht übertreiben, schließlich hat seine Mannschaft bislang in der Hinserie nur ein Spiel verloren und führt mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle an. „Wir werden die Velberter sicherlich nicht unterschätzen, haben aber genügend Selbstvertrauen, um dafür zu sorgen, dass die Punkte in Wülfrath bleiben.“ Personell hat Saufhaus wenig Sorgen. Ein Fragezeichen steht aber hinter dem Einsatz des erkrankten Davide Kresse sowie bei Salvatore Aliberti, der im Spitzenspiel in Vohwinkel einen Schlag aufs Knie bekam.

Auf einen Sieg im Derby hofft auch Michael Massenberg: „Ich weiß aus der Vergangenheit, dass die U 23 der Velberter ein unangenehmer Gegner ist, der immer für eine Überraschung gut ist. Andererseits setze ich auf unseren Trainer Sebastian Saufhaus, der unsere Fußballer wohl mit der richtigen taktischen Vorgabe in die Partie schicken wird.“ Der FCW-Vorsitzende blickt schon etwas weiter und weist auf das Lokalderby am 1. Dezember in Mettmann hin. „Das wird für uns noch mal eine besondere Herausforderung. Egal – wenn wir sowohl gegen Velbert als auch in Mettmann punkten, sind wir Herbstmeister. Dann haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht.“

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