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1. FC Wülfrath verliert gegen den MSV Düsseldorf mit 2:5

Fußball, Landesliga : 1. FC Wülfrath verliert das Familienduell

In der Landesliga musste sich der FCW deutlich mit 2:5 seinem Rivalen aus der Landeshauptstadt, dem MSV Düsseldorf, geschlagen geben. Trainer Goran Tomic sah sich mit seinem Team der Mannschaft seines Sohnes unterlegen.

FC Wülfrath – MSV Düsseldorf 2:5 (2:3). Im Vater- Sohn Duell behielt Sohn Darko Tomic (Spieler MSV Düsseldorf) gegen seinen Vater Goran Tomic (Trainer des 1. FC Wülfrath) klar die Oberhand. „Der Sieg der Düsseldorfer geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Der MSV als Spitzenreiter war uns in allen Belangen überlegen“, fasste Goran Tomic direkt nach dem Abpfiff die Landesliga-Partie zusammen. Er stand noch mit einigen Führungsspielern, darunter Kapitän Lukas Fedler, zusammen, die seine Auffassung wohl teilten.

Der FCW-Coach nannte offen einen der Gründe, weshalb die Düsseldorfer von der Spielanlage und der Chancenverwertung her deutlich besser waren. „Wir dürfen uns da nichts vormachen. Der Kader des MSV ist gespickt mit Spielern, die Landesligaerfahrung haben und Leuten, die teilweise schon höher spielten. Da können wir mit unserem Kader einfach nicht mithalten. Bei uns haben außer vier, fünf Fußballern kaum einer höher als Bezirksliga gespielt. Das macht sich dann in solch einer Begegnung bemerkbar“, analysierte der Wülfrather Übungsleiter. Er verwies darauf, dass der FCW es im Oktober fast nur mit Mannschaften zu tun habe, die in der Tabelle oben mitspielen werden. „Danach treffen wir auf Teams, die auf Augenhöhe mit uns stehen. Da wollen wir uns unbedingt die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Die Qualität für den Nichtabstieg haben wir bei unseren Jungs allemal“, blickte er optimistisch in die Zukunft.

Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, als die Gäste bereits mit 1:0 führten. Es dauerte einige Minuten, ehe sich der FCW von diesem Schreck erholte. Die Gastgeber nahmen zwischenzeitlich das Heft in die Hand und erspielten sich zwei klare Chancen. Nach einem präzisen Pass von Sebastian Schmieta auf den erneut überzeugenden Luis Rosenecker markierte dieser den 1:1-Ausgleich (17.). Zwei Minuten später die erneute Führung des MSV. Pech für den FCW als der Unparteiische nach einem Schuss von Karakitsos und einem Ball, der klar die Torlinie überschritten hatte, den Treffer nicht gab. Er war der Auffassung, dass die Rettungsaktion des Düsseldorfer Abwehrspielers vor der Torlinie stattgefunden hatte. Fast im Gegenzug fiel das 3:1 für die Gäste. In der 43. Minute war dann Christos Karakitsos mit einem artistischen Fallrückzieher zum 2:3 erfolgreich.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste zunehmend das Geschehen und zeigten dem FCW seine Grenzen auf. Nach dem 4:2 für die Gäste und weiteren guten Chancen fiel in der 86. Minute der 5:2–Endstand. „Die Leistung des MSV muss man anerkennen, wenn auch die Niederlage dem Spielverlauf nach etwas zu hoch ausgefallen ist“, resümierte Luis Rosenecker. Er bemängelte, dass der Spitzenreiter leider zu sehr einfachen Toren gekommen sei. „Da waren wir im Defensivverhalten oft nicht konsequent genug.“