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1. FC Wülfrath verliert durch einen Doppelschlag beim FC Viersen 0:2

Fußball : Wülfrath hadert mit seinem schwachen Kader

Der Landesligist 1. FC Wülfrath hat gegen den Spitzenreiter FC Viersen keine Chance und kassiert zudem einen umstrittenen Handelfmeter.

Zum Ende einer Englischen Woche kassierten die Wülfrather Landesliga-Fußballer beim Mitaufsteiger und neuen Tabellenführer in Viersen eine 0:2-Niederlage. „Das war ein verdienter Sieg für die Gastgeber, die einfach die reifere Spielanlage besaßen und auf einigen Positionen einfach besser besetzt waren als wir“, erklärte Goran Tomic.

Der Wülfrather Coach wies erneut darauf hin, dass er seiner Mannschaft eigentlich kaum einen Vorwurf machen könne, da das Leistungsgefälle im FCW-Kader doch recht groß sei und es an einigen Stellen einfach an Qualität fehle. Er machte jedoch deutlich, dass zumindest im zweiten Durchgang die Gäste dem Spitzenreiter Paroli bieten konnten, wenn auch die ganz klaren Chancen Mangelware blieben.

Geärgert habe er sich allerdings über die Vorstellung seiner Fußballer in den ersten 45 Minuten: „Das wirkte bei uns alles sehr verschlafen. Eine gute Möglichkeit für Luis Rosenecker war da die Ausbeute. Das ist einfach zu wenig.“

Die Gastgeber agierten da ganz anders und waren von Beginn an hellwach. Nachdem der junge FCW-Keeper Laurin Beer zunächst bei einigen Chancen der Viersener gut reagiert und einen frühen Rückstand verhindert hatte, kamen die überlegenen Viersener per Doppelschlag zur 2:0-Führung (38,/40). „Wenn wir zur Halbzeit mit 0:4 hinten gelegen hätten, hätten wir uns nicht beklagen brauchen“, machte der FCW-Coach die Dominanz des FCV deutlich.

Nach dem Wiederanpfiff besannen sich die Gäste ihrer zweifellos vorhandenen fußballerischen Qualitäten und passten sich immer dem guten Niveau der Viersener an: Zweikämpfe wurden nun konsequent angenommen und die Wülfrather zwangen sich, in den Strafraum der Gastgeber zu kommen.

Erneut hatte der sich seit Wochen in prächtiger Form präsentierende Luis Rosenecker die deutlichste Chance, die er aber knapp vergab (65.). Auch Jannik Weber sorgte im Angriffszentrum gelegentlich für Unruhe. Viersen hätte das Ergebnis noch höher schrauben können, scheiterte aber mit einem umstrittenen Handelfmeter. „Es ist kaum zu fassen. Das war bereits das vierte Spiel, in dem wir einen Strafstoß gegen uns bekamen. Da waren auch Elfmeter dabei, die man hätte so nicht unbedingt gegen uns pfeifen müssen“, stellte der FCW- Trainer fest, ohne weiter ins Detail zu gehen.