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Fußball: 1. FC Wülfrath muss in Wuppertal seine Oberliga-Qualität beweisen

Fußball : 1. FC Wülfrath muss in Wuppertal seine Oberliga-Qualität beweisen

Das Schlusslicht steht Mittwochabend vor einer schweren Aufgabe. Trainer Joachim Hopp zeigt Respekt vor der Reserve des WSV Borussia II.

Wuppertaler SV Borussia II — 1. FC Wülfrath. Nach der überraschend klaren 0:3-Niederlage gegen die Sportfreunde Baumberg ist die Situation für die Wülfrather Oberliga-Fußballer wieder äußerst prekär. War das Team von Joachim Hopp nach zwei Siegen in Folge froh, die rote Laterne abgegeben zu haben, ist der FCW jetzt wieder Schlusslicht. Waren die zwei Dreier nur ein kurzes Aufflackern oder hat der Kader wirklich die Qualität, mittelfristig die Abstiegsplätze zu verlassen?

Morgen Abend (19.30 Uhr) kann die Mannschaft in Wuppertal zeigen, ob die Niederlage gegen Baumberg nur ein Ausrutscher auf dem Weg in die Nichtabstiegszone war oder ob der FCW voraussichtlich in der Abstiegszone überwintern wird. Vielleicht haben die FCW-Fußballer Glück, dass sie auf einen leicht angeschlagenen Gegner treffen. Die Zweitvertretung des Wuppertaler Regionalligisten verlor am Samstag überraschend mit 2:3 beim bisherigen Tabellenletzten VfR Krefeld-Fischeln und rutschte vom zweiten auf den fünften Platz ab.

"Das wird für uns eine ganz schwere Aufgabe. Mein Kollege Peter Radojewski hat eine junge, spielerisch starke und ehrgeizige Mannschaft zur Verfügung", zeigt Joachim Hopp einigen Respekt. Der FCW-Trainer kennt die Wuppertaler Verhältnisse gut, war er doch selbst vier Jahre Übungsleiter der WSVU 23 und später unter Wolfgang Jerat Co-Trainer des Wuppertaler Profi-Teams. Hopp sieht den WSV zwar in der Favoritenrolle, ist aber der Auffassung, dass sein Team nicht chancenlos ist. "Wenn es uns gelingt, nicht nur bis zur Strafraumgrenze gefällig zu agieren, sondern ernsthaft der Abschluss gesucht wird, ist zumindest ein Punkt für uns drin."

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Damit spricht Joachim Hopp erneut das Hauptproblem des FCW an. 14 Treffer in bisher 17 Begegnungen zu erzielen, ist wirklich mehr als dürftig und zugleich Minusrekord in der Oberliga. "Uns fehlt einfach die Torgeilheit", drückt es der Coach drastisch, aber treffend aus. Er kündigt an, dass er im Sturmzentrum mindestens eine Änderung vornehmen wird. "Ich habe Kuk Han viele Einsatzchancen gegeben, die er aber zumeist nicht zu Torerfolgen genutzt hat. Jetzt soll einmal ein anderer sein Glück versuchen." Hopp hofft, dass der am Knöchel verletzte Emrah Cavdar am Mittwochabend einsatzfähig ist und die Position von Kuk Han übernehmen kann. Als Alternative sieht er zudem den offensiven Mittelfeldspieler Tolga Tokcan im Angriffszentrum. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz der leicht angeschlagenen Markus Fürguth, Julian Kapitza und Kevin Luginger.

(klm)