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1. FC Wülfrath ist gegen SpVg. Schonnebeck ohne Chance

Fußball : 1. FC Wülfrath ist gegen SpVg. Schonnebeck ohne Chance

Am Sonntag treten die Wülfrather Landesliga-Fußballer im Wuppertaler Kreispokal beim Bezirksligisten TSV Ronsdorf an. In welcher Besetzung steht noch nicht fest.

Michael Massenberg brachte es nach der klaren 0:6-Niederlage gegen die höherklassige SpvG Schonnebeck auf den Punkt: „Zwischen der Oberliga und der Landesliga gibt es spielerisch schon einen Unterschied. Schonnebeck hat uns klar die Grenzen aufgezeigt, wenn auch der Essener Sieg meiner Meinung nach zu hoch ausgefallen ist.“ Trainer Goran Tomic versammelte sein Team unmittelbar nach dem Abpfiff auf dem Rasen um sich und sagte klipp und klar: „Eine Niederlage gegen einen Oberligisten in einem Testspiel ist völlig normal. Dass wir bei drei von sechs Gegentreffern fast tatenlos zusehen, damit habe ich ein Problem und daran müssen wir dringend arbeiten, um so etwas künftig zu verhindern.“

Exemplarisch war die 1:0-Führung der Gäste nach gerade einmal 60 Sekunden. Nach einer Ecke segelte das Leder in den FCW-Strafraum und gleich drei Abwehrspieler verließen sich auf den anderen, statt den Ball aus der Gefahrenzonze zu schlagen. Simon Skuppin hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz den Ball im Netz unterzubringen. Skuppin traf auch zum 2:0 (24.), ehe die Gäste kurz vor dem Halbzeitpfiff noch auf 3:0 erhöhten. Zwischenzeitlich konnte sich der FCW vom Drück der Schonnebecker befreien, ohne aber selbst gefährlich in den Gäste-Strafraum zu gelangen.

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Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel markierte die SpVg. das 4:0. Danach gelang es den Wülfrathern, mit einigen schönen Kombinationen in das Schonnebecker Drittel zu kommen. Gute Szenen im Mittelfeld hatte dabei Neuzugang Aleksandar Bojkovski (Baumberg). Der FCW vergab aber in aussichtsreicher Situation zwei, drei gute Möglichkeiten. Der clever agierende Oberligist nutzte die Schwächen im Abwehrverhalten der Wülfrather eiskalt aus und sorgte für den 6:0-Endstand.

„Mir fehlten heute verletzungs- und urlaubsbedingt einige wichtige Spieler, so dass wir nur einen knappen Kader zur Verfügung hatten. Da war es nicht einfach, gegen die spielstarken Schonnebecker ernsthaft Gegenwehr zu leisten. Wir hatten einige Gastspieler aufgeboten, mit deren Vorstellung ich zufrieden war“, resümierte Wülfraths Cheftrainer Goran Tomic.

Der Blick der FCW-Verantwortlichen geht in Richtung dritte Kreis­pokalrunde. Am Sonntag, 15 Uhr, treten die Wülfrather beim Bezirksligisten TSV Ronsdorf an. Während Goran Tomic sich Sorgen macht, welche Spieler des Kaders ihm überhaupt zur Verfügung stehen und er davon ausgeht, dass erst in der kommenden Woche einige FCW-Fußballer aus dem Urlaub zurückkehren, gibt sich Michael Massenberg gewohnt kämpferisch: „Wir wollen im Pokal einiges erreichen. Da muss in Ronsdorf ein Sieg her.“ Allerdings hingen für die Wülfrather Landesliga-Fußballer in der Vergangenheit beim Angstgegner Ronsdorf die Trauben meistens recht hoch.