Fußball Starke Wülfrather Offensive bekommt weitere Unterstützung

WÜLFRATH · Die Freude war bei den Wülfrather Fußballern und den Fans groß, als der FCW das mit Spannung erwartete Derby beim ASV Mettmann überraschend klar mit 4:1 gewann. Damit gehört das Team weiterhin zum engeren Verfolgerkreis des Bezirksliga-Spitzenreiters SC Reusrath.

 Ivan Simic fällt aus.

Ivan Simic fällt aus.

Foto: Blazy, Achim (abz)

In der Partie gegen den SC Radevormwald (Sonntag, 15 Uhr, Lhoist-Sportpark am Erbacher Berg) wollen die Wülfrather diese Verfolgerrolle festigen.

Die Aufgabe gegen den SC Radevormwald scheint lösbar, stehen die Bergischen doch derzeit nur auf dem 15. Rang – dem Relegationsplatz. Für Sebastian Saufhaus ist das kein Grund, diese Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. „Für mich gibt es in dieser ausgeglichenen Bezirksliga-Gruppe keinen leichten Gegner. Woche für Woche sieht man an den Ergebnissen, dass jeder jeden schlagen kann.“ Der FCW-Coach will seine Mannschaft intensiv vorbereiten, damit die Punkte am Erbacher Berg bleiben. „Wir müssen gegen Rade über die kompletten 90 Minuten unser spielerisches und kämpferisches Potenzial abrufen, wenn wir gewinnen wollen. Eine schwache Phase wird in dieser Bezirksliga sofort bestraft. Das haben wir bei einigen Spielen selbst erfahren“, sagt der Coach.

Saufhaus hofft, dass sein Team an die gute Vorstellung in Mettmann anknüpfen kann. „Da haben wir über weite Strecken wirklich gut gespielt“, betont er. Die Wülfrather beeindruckten insbesondere mit ihren schnellen Kontern und flüssigem Kombinationsspiel. Da hat es jeder Gegner schwer, dem FCW Paroli zu bieten. Hinzu kommt, dass die Mannschaft im Offensivbereich mit Davide Mangia, Marcin Müller und Anastasios Anastasiou gleich über mehrere torgefährliche Stürmer verfügt. Am Sonntag kehrt zudem mit Davide Lo Martire ein weiterer torgefährlicher Offensivspieler, der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, wieder in den Kader zurück.

Auf der Außenbahn sorgte zuletzt der wieselflinke Mohammad Sreij für viel Gefahr. Der 19-Jährige entwickelt sich immer mehr zu einer wichtigen Stütze. Nicht mehr zur Verfügung steht vorerst Innenverteidiger Ivan Simic. „Ivan hat sich den Kiefer gebrochen und fällt wahrscheinlich bis zum Saisonende aus“, berichtet Saufhaus. „Jetzt müssen halt andere dessen Aufgabe übernehmen“, bleibt der Coach aber gelassen. Das souveräne Auftreten des Wülfrather Trainers zeigt Wirkung und strahlt nach den Eindrücken der vergangenen Wochen positiv auf die FCW-Fußballer aus.