1. FC Wülfrath braucht eine konzentrierte Leistung beim TSV Ronsdorf

Fußball: Im Aufstiegsrennen hat der FCW Außenseiterchancen

Die Wülfrather Fußballer müssen in Ronsdorf punkten.

Es wird allmählich Zeit, dass Fußball-Bezirksligist 1. FC Wülfrath punktet, wenn er zumindest noch Außenseiterchancen im Kampf um den Aufstieg haben möchte. Nach der knappen 1:2-Heimniederlage in der Schlüsselbegegnung gegen den Zweiten TSV Ronsdorf müssen die FCW-Fußballer als Siebter eine Serie starten, um nicht ins Niemandsland der Tabelle abzurutschen und damit die Saison in Ruhe ausklingen zu lassen. Da am vergangen Sonntag einige Teams aus dem oberen Drittel ebenfalls Punkte ließen, steht die Tür für die Wülfrather in Richtung Spitzengruppe immer noch einen Spalt offen, wenn auch der Abstand zum Zweiten immerhin sieben Punkte beträgt.

Für die Begegnung beim punktgleichen Aufsteiger SSV Born (Sonntag, 15.15 Uhr) kann die Devise für die Kalkstädter nur Sieg heißen. Aufgrund des spielerischen Potenzials, das im Kader von Trainer Sebastian Saufhaus steckt, ist ein Erfolg möglich. Über weite Strecken rief die Mannschaft ihre spielerischen und kämpferischen Quailtäten am Sonntag gegen den TSV Ronsdorf erst in der zweiten Halbzeit ab. Die Ronsdorfer bejubelten nicht umsonst nach dem Abpfiff ihren Sieg am Erbacher Berg, da sie wussten, dass der FCW einem Punktgewinn sehr nahe war. Dagegen ließ die Vorstellung der Wülfrather im ersten Durchgang sehr zu wünschen übrig. Beim FCW lief nicht viel zusammen, vor allem die Passqualität rief nicht nur beim Coach Kopfschütteln hervor. Es ist dem Team um Routinier Engin Kizilarslan aber positiv anzurechnen, dass sich die Mannschaft nach dem Seitenwechsel ganz anders präsentierte, den Spieß umdrehen wollte und in den Schlussminuten zwei große Chancen zum Ausgleichstreffer hatte.

Wer den ehrgeizigen Sebastian Saufhaus ein wenig kennt, weiß, dass den Coach diese Niederlage wurmt und er wenig Sehnsucht hat, bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Saison abhaken zu müssen. Auch Vorsitzender Michael Massenberg wird jeden Funken Hoffnung positiv aufnehmen, der dem FCW zumindest theoretisch die Möglichkeit wahrt, zumindest den Aufstiegsrelegationsplatz zu erreichen. In Bergisch Born muss das Team jetzt unter Druck punkten. Die Gastgeber verloren zuletzt beim abstiegsgefährdeten SC Sonnborn mit 2:4. Das sollte den Wülfrathern ein Zeichen sein, dass der Tabellenachte als Aufsteiger bisher eine gute Saison absolvierte, aber in die Kategorie schlagbar fällt. Für einen Sieg muss der FCW jedoch in der Abwehr kompakt steht, Fehlpässe im Spielaufbau vermeiden und in der Offensive konsequent seine Möglichkeiten nutzen. Die Verwertung der Chancen sollte gelingen, hat der FCW mit Angreifer Davide Mangia doch einen der gefährlichsten Torjäger der Liga in seinen Reihen.