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Wülfrath: Spektakel in Schlupkothen

Wülfrath : Spektakel in Schlupkothen

23 Vereine machten im Kommunikationszentrum mit. Die Helfer heißen jetzt „Schluppis“ .Die Kinder hatten bei der THW-Jugend ihren Spaß. Über 1500 Besucher versammelten sich am Samstag.

Das Schlupkothener Spektakel erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die Anzahl der teilnehmenden Vereine ist im Vergleich zum Vorjahr um weitere neun Gruppierungen auf 23 angestiegen. „Das Fest wird von den Besuchern angenommen“, sagte Bernd Kicinski, Initiator des Schlupkothener Spektakels, hocherfreut. Begeistert zeigte sich Kicinski zudem von der Unterstützungsbereitschaft vieler freiwilliger Helfer.

Einige Aktive trugen rapsgelbe Shirts mit Aufschrift, „Schlupkothener Spektakel“ und bekamen von Gästen den Namen „Schluppis“ verpasst.

Eröffnung wird Kult

Angesichts des umfangreicheren Programms werde indes die Logistik schwieriger, räumte Kicinski ein. Was sich Samstagnachmittag schon einmal bewahrheitete. Die siebte Auflage des Spektakels zog am Eröffnungsabend, am Freitag, bereits rund 800 bis 1000 Musikfans an. „Das wird Kult“, meinte Moderator Martin Ritter im Gespräch mit der RP.

Höhepunkt des Abends war der Auftritt von „Bounce“, von Olly Henrich, Jens Rösler & Co. Als sie um Mitternacht für einen Besucher noch ein Geburtstagsständchen intonierten und das Publikum spontan -zig Wunderkerzen entzündete, war die Begeisterung perfekt.

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Bei strahlendem Sonnenschein ging beim Spektakel dann am Samstag die Post ab. 1500 Besucher waren es mindestens. Unter Schirmen und großen Zeltdächern wurde gegessen, getrunken, geplaudert. Bei der THW-Jugend, die den Event unter Ausbilder Markus Hanußek zu einer Übung nutzten, standen Schleifkorb und Seile nicht still. Eigentlich werden so Schwerverletzte befördert. Jetzt ließen sich Kinder in der „Wanne“ liegend den Hang hinaufziehen. „War schön. Ich hatte keine Angst“, sagte Liliane (4). Beim Förderverein Ellenbeek standen Kinder an einer Schokokuss-Wurfmaschine, Marke Eigenbau, Schlage. Hobby-Holzbildhauer Manfred Müller weihte erstmalig auf dem Spektakel Interessenten in die Kunst der Holzbearbeitung ein.

Auf der eigens für diese Anlässe von „2M Theater- und Veranstaltungsbau“ konstruierten Bühnen, fand non stop das umfangreiche Bühnenprogramm statt. Die Trommelgruppe, „Hakuna Matata“ begeisterte. Die Tanzgarde der Kalkstadtnarren wirbelte in (warmer!) Kostümierung über die Fläche. Shanty-Chor, Deutsche Sänger, MGV Sängerkreis, Kalkstädter, Musikfreunde gaben vor großem Publikum Kostenproben aus ihrem Repertoire.

Zeitplan im Druck

Zwischendurch geriet der Zeitplan, der erst später „Zeitpuffer“ eingeplant hatte, gehörig durcheinander. Die evangelischen Chöre unter Thomas Gerhold sagten sogar ihren Auftritt ab, weil sie nicht länger warten konnten. „Schade, es wäre ein sehr schönes Programm geworden“, sagte Gerhold. Vor finaler Feuershow sorgten „Big’ B and the Rockin’ Rabbitz“ für einen fetzigen Ausklang der Abendshow.

(RP)