Wülfrath SPD: Zwischenlösungen an der Bahntrasse suchen

Düsseldorf · Da das Land aus finanziellen Gründen alle Bahn-Neubaustrecken „auf Eis gelegt“ hat, sei mit der Realisierung der Niederbergbahn selbst bei optimistischer Prognose in den nächsten 15 bis 25 Jahren nicht zu rechnen, heißt es in der Begründung eines SPD-Antrags. Die SPD wolle zwar grundsätzlich an der Freihaltung der Bahntrasse festhalten, regt aber an, städtebauliche Entscheidungen entlang der „Niederbergbahn“ in Wülfrath erneut auf den Prüfstand zu stellen. So ist eine Brückenquerung zur Anbindung des Gewerbegebiets Kocherscheidt vorgesehen (Teil der geplanten Wülfrather Nordumgehung), Aus Sicht der SPD ist es bedenkenswert, ob für diese Brücke mehr als 2,5 Millionen Euro aus Steuergeldern ausgegeben werden. „Ein schienengleicher Übergang reicht für die nächsten Jahrzehnte sicherlich aus, zumal die Trasse nach aktuellem Kenntnisstand künftig weder von Rheinkalk noch vom anliegenden Schrottverwerter benutzt werden wird.“

(RP)
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