Mettmann: Schulleiter ist ein "Eigengewächs"

Mettmann: Schulleiter ist ein "Eigengewächs"

Horst Knoblich (44) ist seit einigen Wochen offizieller Schulleiter des Konrad-Heresbach-Gymnasiums. Der gebürtige Hagener ist ein "Eigengewächs" des KHG. Nach dem Abitur und dem Studium mit dem 1. Staatsexamen absolvierte er sein Referendariat am KHG und wurde nach dem 2. Staatsexamen übernommen.

Die Zusammenarbeit mit dem HHG, so seine Einschätzung, läuft gut. Er versteht sich mit seinem Kollegen, dem HHG-Schulleiter Hanno Grannemann. In der Oberstufe wird ohnehin seit Jahren kooperiert. Beide Schulen bieten jetzt Spanisch an, so dass auch Realschüler beim Wechsel ab der Klasse 10 ohne Probleme eine zweite Fremdsprache erlernen können. Zur möglichen Gesamtschule hat Knoblich eine klare Meinung: "Wir können keine vierte Oberstufe (HHG; KHG und Berufskolleg) in Mettmann bilden. Wo sollen die Schüler herkommen?", fragt er. Mit der bisherigen Regelung sei man in Mettmann gut gefahren. Sollte eine Gesamtschule gegründet werden, müsste ein Gymnasium schließen. Und das würde wohl nicht einfach hingenommen. Beim Thema Lehrerversorgung wünscht sich Knoblich eine Verbesserung. "Es klappt zwar, doch es wird relativ eng."

Drei Lehrer am KHG gehen in diesem Schuljahr in Pension, zwei werden versetzt und dafür werden lediglich zwei Lehrer neu eingestellt. Der Unterrichtsausfall hält sich in Grenzen und werde im Team ("wir haben ein gutes Betriebsklima") aufgefangen.

Apropos Klima: "Ich möchte das KHG zu einem Wohlfühl-Gymnasium machen, an dem ein Wir-Gefühl herrscht, bei Schülern und bei Lehrern."

(RP)