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Schule in Mettmann: Bürgerbegehren knackt 3000er-Marke

Schule in Mettmann : Bürgerbegehren knackt 3000er-Marke

Die Unterschriftensammlung zum Erhalt der Realschule läuft weiter bis zum 18. Mai. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens wollen als nächstes mit den Parteien sprechen.

Mehr als 3000 Mettmanner haben mittlerweile für den Erhalt der Carl-Fuhlrott-Realschule unterschrieben. Diese Zahl nennen die Organisatoren des Bürgerbegehrens Realschule. Bis zum 18. Mai wollen sie weiterhin Unterschriften einsammeln, um eine endgültige Schließung der Realschule zu verhindern.

Die Unterschriftenlisten werden zunächst im Rathaus geprüft. Sind alle Anschriften komplett ausgefüllt und lesbar? Sind alle Geber der Unterschriften tatsächlich in Mettmann gemeldet? Nur solche Unterschriften dürfen am Ende gezählt werden. Aus diesem Grund wollen die Initiatoren auch die verbleibenden Tage nutzen, um weiterhin Unterschriften zu sammeln. In zahlreichen Läden und bei Dienstleistern in Mettmann liegen Unterschriftenlisten aus. Über die Mail-Adresse BI-Realschule-Mettmann@gmx.de kann der Unterschriftenbogen zum Selbstausdrucken angefordert und bei einem der Initiatoren, kontaktlos, abgegeben werden.

Mehr als die mindestens erforderlichen 2181 Unterschriften vorausgesetzt, muss der Rat in seiner nächsten Sitzung im Juni darüber entscheiden, ob er angesichts des Votums der Bevölkerung seinen Beschluss zur Schließung der Realschule korrigiert. Für den Fall, dass er ihn nicht korrigieren möchte, käme es zum Bürgerentscheid.

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Der Bürgerentscheid läuft wie eine Wahl ab. Er ist von der Verwaltung in den bestehenden Stimmbezirken zu organisieren. Aus organisatorischen und kostenmäßigen Gründen wäre eine Abstimmung am Tag der Bundestagswahl zweckmäßig. Die Initiative hofft nach eigenen Worten, „diesen zeit- und kostenaufwendigen Prozess verhindern zu können“. Deshalb werde man in den Wochen vor der Ratssitzung das Gespräch vor allem mit jenen Fraktionen suchen, die sich im November für eine Schließung der Realschule ausgesprochen haben. Die Initiatoren hoffen, mit den Daten des Schulentwicklungsplans zur künftigen Entwicklung der Schülerzahlen und den Bürgerstimmen auf eine Revision der Entscheidung.