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Wülfrath: Schützenfest war der Knaller

Wülfrath : Schützenfest war der Knaller

Vorsitzender Axel Paul ist begeistert vom Volksfest: "Besser geht es nicht." Bei der Ü-30-Party hatten Jung und Alt ihren Spaß. Die Kirmes endet heute mit einem Familientag.

Ganz weit voraus war die Kalkstadt an diesem Wochenende. Denn, wo sogar in der Volksfest-Metropole München erst am Monatsende die Zelte aufgebaut werden, platzte das in Wülfrath schon fast aus allen Nähten. Das Schützenfest mit Kirmes war ein voller Erfolg. Fünfhundert Quadratmeter Partyfläche bot das Festzelt vorm Rathaus, die auch von den feier-fröhlichen Wülfrathern voll und ganz genutzt wurden. "Die Ü-30-Party am Freitagabend war gigantisch", freute sich Schützen-Vorsitzender Axel Paul. Im Zelt Tanz und Musik, vor der Tür das bunte Kirmes-Treiben und schließlich ein farbenprächtiges Feuerwerk, das die Kirmes- und Partybesucher gleichermaßen zum Staunen brachten. Ein perfektes Zusammenspiel", so der Vorsitzende. Tatsächlich sei genau dieses "Miteinander" den Veranstaltern das größte Anliegen gewesen. "Wir wollten ein Fest organisieren, dass Alt und Jung gleichermaßen Freude bereitet", erklärt Axel Paul. So luden die Schützen zum Fassanstich am Freitagmittag auch die Bewohner des Altenheims Luise-von-der-Heyden ein und führten die Senioren zwei Stunden über die Kirmes.

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Ansprüche an die Kirmes

"Und auch für die Kirmes hatten wir ganz besondere Ansprüche", verrät Paul. Familienfreundliche Aktionen zu niedrigen Preisen – so stellte sich der Organisator von Beginn an das Volksfest vor. "Und das ist uns auch gelungen", bilanziert der Schütze zufrieden.

Tatsächlich: Der letzte Kirmes-Tag wurde zum Familientag ernannt und jeder Stand bietet ein besonders günstiges Angebot. Während die Fahrgeschäfte auf der Kirmes heute noch einmal ihre letzten Runden drehen, klang das Schützenfest nach zwei Tagen Jubel und Trubel am Sonntag aus.

Doch trotz wilder Feier auf Ü-30-Party sowie auf dem Bürger- und Königsball – auch am Sonntagmorgen war das Festzelt am Rathaus mit rund 300 Gästen gut gefüllt. Der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Velbert spielte und die Schützen frühstückten zünftig mit ihren Gästen und tranken das letzte Bier.

Ulrike Kuzlik ist begeistert

"Schade, dass es schon wieder vorbei ist", fand bei dieser netten Atmosphäre auch Ulrike Kuzlik, die sich von dem Traditionsfest begeistert zeigt. "Ich habe keinen Programmpunkt ausgelassen und mir hat alles rundherum gefallen", lobt die 68-Jährige. Und auch Axel Paul ist von dem glatten Ablauf des Wochenendes euphorisiert: "Genauso haben wir uns das Fest vorgestellt. Und für nächstes Jahr bleibt nur zu wünschen, dass es uns genauso gut wie dieses Jahr gelingt: Denn besser geht es nicht."

(nibo)